Topvideos 2018

HSV landet einen YouTube-Hit wider Willen

Jakob Drechsler
Tiefpunkt der HSV-Geschichte: Tatsuyo Ito nach dem feststehenden Abstieg am 12. Mai.

Tiefpunkt der HSV-Geschichte: Tatsuyo Ito nach dem feststehenden Abstieg am 12. Mai.

Foto: Witters

Ranking der Plattform bestätigt: Der erstmalige Abstieg aus der Fußball-Bundesliga hat dem Ex-Dino zweifelhaften Ruhm beschert.

Hamburg. Über Platz zehn hätte sich der HSV zum Ende der vergangenen Saison sicher gefreut, denn mit diesem Rang wäre der erstmalige Abstieg aus der Fußball-Bundesliga dann doch noch verhindert worden. Allerdings hätte diese Platzierung wiederum auch den Erfolg eines Videos verhindert, das es in der Jahresauswertung von YouTube nun tatsächlich in die Top Ten geschafft hat: Denn mit mehr als acht Millionen Aufrufen ist der "HSV-Abstiegs-Song" unter den von deutschen Nutzern meistgeklickten kreativen Musikvideos des Jahres 2018 gelandet.

Die Kategorie "YouTube Creator" hat die Plattform in diesem Jahr erstmals gelistet. Am Mittwoch wurden die Zahlen veröffentlicht. Kreiert haben die von dem Fußball-Portal Wumms veröffentlichte HSV-Satire die NDR-Comedians Dennis Kaupp und Jesko Friedrich ("Extra 3"). An einen anderen Video-Wumms kommt der Abstiegssong allerdings nicht ganz ran: Der "Ramos-Song" (Platz zwei) wurde in den vergangenen zwölf Monaten mehr als 25 Millionen Mal geklickt. Auf Platz eins landete Katja Krasavice mit "Sex Tape".

Bleibt zu hoffen, dass der HSV einen solchen Videoerfolg im nächsten Frühjahr durch positivere Zeilen wiederholen kann als die zum Welthit "Despacito" gedichteten Reime "Es ist passierto, der Dino ist abgeschmierto".

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: HSV