HSV-Einzelkritik

Pollersbecks Bestmarke – wo waren Holtby und Hunt?

Nicht nur Soap-Star Lasogga: Gegen den 1. FC Köln taten sich viele Hamburger hervor. Nur der Kapitän wirkte seltsam abwesend.

Hamburg.  Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten stand natürlich Pierre-Michel Lasogga: Mit seinem späten Tor gegen den 1. FC Köln hatte der HSV-Torjäger das Topspiel der 2. Bundesliga entschieden. Aber es gilt noch andere hervorzuheben. Die Einzelkritik.

Pollersbeck: Auch wenn er sich nur einmal auszeichnen konnte, hat der Torhüter eine persönliche Bestmarke erreicht: vier Pflichtspiele in Folge zu null.

Sakai: Steigerte sich vor allem defensiv im Vergleich zu den Vorwochen.

Lacroix: Dem Bates-Vertreter fehlte zu Beginn die Abstimmung. Steigerte sich aber in der zweiten Hälfte wie der Rest des Teams von Minute zu Minute.

Van Drongelen: Hatte mehr damit zu tun, seinen Nebenmann zu leiten, als Kölns unauffälligen Toptorjäger Terodde zu verteidigen.

Santos: Kurbelte die Offensive immer wieder mit Tempoläufen an – und hätte sich um ein Haar mit einem Tor belohnt. Bereitete dieses dann mit seinem Solo vor.

Mangala: Es ist eine Augenweide, dem Belgier zuzugucken.

Narey: Wenn der HSV mit Tempo spielte, war der Rechtsaußen beteiligt. Per Fallrückzieher nur knapp vorbei.

Hunt (bis 88.): Wo auch immer der vermeintliche Kreativspieler mit seinen Gedanken war, es war nicht auf dem Platz.

Jatta (ab 88.): Ein Wechsel für die Zeit.

Holtby (bis 82.): Bei seiner auffälligsten Szene beschwerte er sich über einen Freistoßpfiff gegen ihn. Unsichtbar.

Moritz (ab 82.): Sammelte immerhin mal wieder einen Kurzeinsatz.

Arp (bis 68.): Scheint sich mit seiner neuen Rolle auf dem linken Flügel anzufreunden. Nur der Außenpfosten verhinderte sein Zweitliga-Tordebüt.

Hwang (ab 68.): Sechs Minuten nach seiner Einwechslung hätte er zum Helden werden können. Wurde er aber nicht.

Lasogga: Der neue Soap-Star sorgte auch auf dem Rasen mit seinem späten Siegtreffer für beste Unterhaltung.