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Neue Theorie um vermeintliche Choreo-Panne beim Derby

Rechtschreibfehler oder Insider-Wortspiel? Über die HSV-Choreographie

Rechtschreibfehler oder Insider-Wortspiel? Über die HSV-Choreographie

Foto: witters

Schiedsrichter Dietz feiert HSV-Premiere. Ärgert Wehlmann seinen Ex-Club ein zweites Mal? Moritz outet sich als Ronaldinho-Fan

War die Choreo-Panne im Derby Absicht?

Das Stadtderby gegen den FC St. Pauli war rein fußballerisch nicht vergnügungssteuerpflichtig und kaum der Rede wert. Ganz im Gegensatz zur HSV-Choreografie vor dem Spiel "Probiert es noch so verzweifeifelt – unsere Stärke ist in Stein gemeißelt", stand auf großen Lettern auf der Nordtribüne. Ein Rechtsschreib-Fauxpas?

Eine Woche später taucht nun ein anderer Erklärungsansatz auf. Mit der Botschaft wollten die HSV-Fans den Stadtrivalen aufs Korn nehmen. St. Pauli hatte im Vorfeld eines U-16-Derbys HSV-Jugendtrainer Achim Feifel versehentlich zum St.-Pauli-Coach gemacht. So sollte die Choreografie genutzt werden, um ein kleines Wortspiel zu kreieren, das ein Großteil derer, die das Spiel gesehen hatten, nur nicht verstanden haben. Die Wahrheit kennen wohl nur die Ultras des Bundesliga-Absteigers selbst. Diese haben sich zum "Choreo-Gate" aber noch nicht geäußert.

Union-Trainer Fischer sieht HSV auf Aufstiegskurs

Der HSV hat seine erste Krise der noch jungen Zweitligasaison. Trainer Christian Titz wird intern und extern infrage gestellt. Dennoch glaubt Urs Fischer, Trainer von Union Berlin, dass der Bundesliga-Absteiger nur ein Jahr im Unterhaus verbringen wird. "Der zweite Platz ist nur eine Momentaufnahme. Köln und der HSV sind die beiden Größen in dieser Liga. Ich gehe davon aus, dass sich diese Mannschaften über längere Sicht durchsetzen werden", sagte Fischer vor dem Duell der Berliner gegen den 1. FC Heidenheim.

Von Heesen sieht Titz allein auf weiter Flur

Wird die Partie bei Darmstadt 98 das Schicksalsspiel für Christian Titz? Nicht auszuschließen, dass der HSV-Trainer bei einer weiteren Niederlagen seinen Platz räumen muss. Für Club-Legende Thomas von Heesen ist die aktuelle Situation rund um die Personalie Titz ein großes Problem. "Diese Situation ist jammerschade, denn Christian beschäftigt sich Tag und Nacht mit Lösungsansätzen. Er hat es ganz sicher nicht verdient, jetzt so allein gelassen zu werden", sagte der 57-Jährige der "Mopo". Besonders vom Vorstand der Hamburger ist von Heesen enttäuscht. Er fordert mehr Rückendeckung für den Trainer. "Von außen betrachtet entsteht leider der Eindruck, als sei der Vorstand erheblich vom Trainer abgerückt. Der Trainer braucht einen starken Mann an seiner Seite, und zwar den Manager, mit dem er diskutieren kann und der ein Korrektiv ist. Ansonsten hast du als Trainer ein Problem", erklärte der Ex-Profi.

HSV-Premiere für Schiedsrichter Dietz

Glücksbringer oder Pechvogel? Der HSV wird nach dem Spiel bei Darmstadt 98 wissen, welche Rolle Christian Dietz einnehmen wird. Der Unparteiische aus München pfeift zum ersten Mal eine Partie mit HSV-Beteiligung. In der Zweiten Liga pfiff der 34-Jährige in dieser Saison erst eine Partie. Am 23. September leitete er das Duell zwischen den Aufsteigern SC Paderborn und 1. FC Magdeburg (4:4). Zimperlich scheint der Schiedsrichter nicht zu sein. Gleich sieben Mal zeigte er bei seiner Saisonpremiere die gelbe Karte.

Bates feiert Geburtstag in Darmstadt

Für David Bates ist der heutige Freitag ein besonderer Tag. Der Innenverteidiger des HSV feiert seinen 22. Geburtstag. Der Wunsch des Schotten ist klar umrissen: Bei Darmstadt 98 soll endlich mal wieder ein Sieg her. „In der Abwehr haben wir uns in den vergangenen Spielen stabilisiert. Das gab Selbstvertrauen“, sagte Bates der „Bild“.

Zeit für eine große Geburtstagsparty hat der bisher noch nicht überzeugende Defensivspieler nicht. Nach einem Kurztrip am Sonnabend zur Familie nach Glasgow geht es mit der schottischen U-21-Nationalmannschaft gegen die Ukraine (12. Oktober) und England (16. Oktober).

HSV-Flop Kostic feiert Europa-League-Gala gegen Lazio Rom

Beim HSV ging Filip Kostic als teuerster Transferflop in die Vereinsgeschichte ein. 14 Millionen Euro überwiesen die Hamburger 2015 an den VfB Stuttgart. Diesen Wahnsinnspreis rechtfertigte der Serbe beim Bundesliga-Absteiger zu keiner Sekunde. Bei seinem neuen Club Eintracht Frankfurt blüht der Nationalspieler mehr und mehr auf. Beim 4:1-Sieg gegen Lazio Rom brillierte der Linksaußen, der für zwei Jahre an die Eintracht ausgeliehen wurde. Kostic krönte seine starke Leistung mit dem Tor zum zwischenzeitlichen 2:1.

Wehlmann will Ex-Club HSV zum zweiten Mal ärgern

Carsten Wehlmann ist ein waschechter Hamburger Jung. Beim SV Eidelstedt begann damals die Karriere des Torhüters, der auch ein kurzes Intermezzo beim HSV hatte. Seit Mitte September ist der 46-Jährige nun Sportkoordinator in Darmstadt. In dieser Saison hat Wehlmann den Bundesliga-Absteiger bereits geärgert. Am ersten Spieltag siegte Holstein Kiel - mit Chefscout beim Nordrivalen - in Hamburg mit 3:0. Zuvor beobachtete der Ex-Profi den HSV mehrmals und lieferte scheinbar wertvolle Tipps.

Moritz schwärmt von Ronaldinho

Rein sportlich läuft es für Christoph Moritz beim HSV noch überschaubar. Der Neuzugang des 1. FC Kaiserslautern ist bisher nur eine Randfigur. Das Magazin der Deutschen Fußball-Liga (DFL) widmete dem Mittelfeldspieler dennoch eine Geschichte. Der 28-Jährige verrät darin, dass er ein glühender Anhänger des Brasilianers Ronaldinho war.“ Ein Treffen mit Ronaldinho würde ich sehr spannend finden“, erklärt Moritz: „Seine Spielweise und positive Art gefielen mir von Anfang an. Durch seine außergewöhnliche Technik war er schon bei Paris St. Germain, seiner ersten Station in Europa, total auffällig. Man konnte ihm bei jedem Spiel anmerken, dass er brutal Bock darauf hatte, etwas Neues auszuprobieren, was er vorher auf der Straße oder dem Futsal-Feld geübt hat“, erinnert sich der HSV-Profi, der auf jedes Spiel mit Ronaldinho hingefiebert hat: „Dazu hat er immer eine Vorliebe für Freestyle gehabt, die auch ich schon seit meiner Kindheit habe. Als Ronaldinho dann schließlich beim FC Barcelona gekickt hat, habe ich mit meinen Freunden während der Barca-Spiele vor dem Fernseher nur darauf gewartet, dass der Ball links die Linie runter zu ihm gespielt wird. Bei Youtube kenne ich gefühlt jedes Video von und mit ihm.“