HSV-News

Holtby soll auf zwei Drittel seines Gehalts verzichten

HSV baut sein Engagement in China weiter aus und gründet vier Fußballschulen. Beister schießt Uerdingen Richtung Aufstieg.

U21: Vier Spieler verlängern, acht rücken auf

Die U21 des HSV treibt die Personalplanungen weiter voran. Die Verträge mit Leon Mundhenk, Fabian Gmeiner und Khaled Mohssen wurden um ein Jahr verlängert. Zudem habe sich Patrick Storbs Kontrakt automatisch bis 2019 ausgedehnt. Darüber hinaus rücken in Bennett Schauer, Torben Isermann, Patric Pfeiffer, Aaron Opoku, Maximilian Geißen, Dominic Cyriacks, Julian Ulbricht und Marco Drawz acht Spieler des Jahrgangs 1999 in den Herrenbereich zum Regionalligisten auf.

Drawz soll wie die U21-Kicker Moritz-Broni Kwarteng und Arianit Ferati zunächst bei den Profis mittrainieren. Ebenso wie Tobias Knost und Josha Vagnoman, die noch zum A-Jugend-Kader zählen. „Diese hohe Übernahmequote ist ein Merkmal der qualitätsvollen Arbeit im gesamten Nachwuchsleistungszentrum“, sagt Nachwuchs-Chef Bernhard Peters.

HSV baut China-Geschäft aus

Der HSV baut sein Engagement in China weiter aus. Die Hanseaten eröffnen gemeinsam mit ihrem Partner Changshi Sports HSV-Fußballschulen an vier Standorten. Betroffen sind die Millionenstädte Harbin, Jinan, Luzhou und Zigong. Kindern im Alter von fünf bis 13 Jahren soll damit ein altersgerechtes Training angeboten werden, chinesische Trainer erhalten zudem Fortbildungen.

Der HSV hat bereits seit August 2016 einen Kooperationsvertrag mit dem Klub Shanghai SIPG FC. „Es freut uns sehr, dass die HSV-Fußballschule mit rund 11.000 Teilnehmern im Jahr zur größten Fußballschule Deutschlands herangewachsen ist. Diese Erfahrung und unser Wissen nutzen wir nun, um unsere Aktivitäten auf dem chinesischen Markt zu erweitern“, sagt Florian Riepe, Direktor Marketing und internationale Märkte beim HSV.

Holtby soll auf 68 Prozent Gehalt verzichten

Dass Lewis Holtby mit seiner Vertragsverlängerung beim HSV auf viel Geld verzichtete, ist bekannt. Doch jetzt sind auch die vermeintlichen Zahlen des Kontrakts durchgesickert. Laut der „Bild“ soll der Mittelfeldspieler ein Grundgehalt von einer Million Euro bekommen. Zuzüglich aller Prämien könne seine Jahresgage auf 1,3 Millionen Euro anwachsen.

Weder der HSV noch Holtby-Berater Marcus Noack wollten diese Zahlen auf Nachfrage kommentieren. In seinen bisherigen vier Jahren in Hamburg verdiente Holtby inklusive aller Bonuszahlungen mehr als vier Millionen Euro per annum.

Größter Erfolg liegt 35 Jahre zurück

Lang, lang, ist’s her: Auf den Tag genau vor 35 Jahren feierte der HSV den größten Erfolg seiner Vereinsgeschichte mit dem Gewinn des Europapokals der Landesmeister, der heutigen Champions League. Im Finale 1983 bezwangen die Hamburger den italienischen Meister Juventus Turin mit 1:0.

Beister schießt Uerdingen Richtung Aufstieg

Der frühere Hamburger Publikumsliebling Maximilian Beister spielt wieder groß auf – wenn auch nur in der Regionalliga. Im Hinspiel der Aufstiegsrunde für die Dritte Liga schoss der 27-Jährige den KFC Uerdingen zum Sieg gegen Waldhof Waldhof (HIER im Video).

Nach seinem Tor sank Beister zu Boden und wollte sich feiern lassen. Allerdings rannten seine Mitspieler geschlossen auf Flügelstürmer Johannes Dörfler zu, der die Vorlage gab und bei seinem Sprint über den halben Platz vier Gegner ins Leere rutschen ließ. Für Beister interessierte sich daher niemand.

Fassnacht: Bern fordert fünf Millionen Euro

Bei HSV-Wunschspieler Christian Fassnacht scheint sich ein komplizierter Ablösepoker zu entwickeln. Die Young Boys Bern wollen ihren Flügelflitzer (elf Saisontore und acht Vorlagen) nicht abgeben und rufen mindestens fünf Millionen Euro als Transferentschädigung auf. Zu viel für den HSV. In den Verhandlungen kommt den Hamburger zugute, dass der Spieler unbedingt nach Hamburg will. Lesen Sie HIER alle Hintergründe des Transferkrimis.