HSV bei Hertha BSC

Arp trifft nach Einwechslung – doch der HSV verliert mit 1:2

Rekik durfte ebenso unbedrängt einköpfen wie zuvor Stark. Douglas Santos verpasst Torpremiere. Schwacher Wood ausgewechselt.

Hamburg / Berlin. Seit sieben Spielen wartet der HSV nun schon auf einen Sieg in der Bundesliga. Bei Hertha BSC will die Mannschaft von Trainer Markus Gisdol am Sonnabend die Wende herbeiführen – mit Bobby Wood, der das Abschlusstraining am Freitag noch hatte verletzt abbrechen müssen. So schien es zumindest. "Das ist falsch tansportiert worden", klärte Gisdol kurz vor Anpfiff bei Sky auf. "Er hat das Training nicht abgebrochen, er kühlt am Ende immer sein Knie, das ist keine große Sache."

Von Beginn an dabei sind auch Filip Kostic und Albin Ekdal, weichen muss dafür Aaron Hunt. Der nachnominierte Youngster Fiete Arp blieb im Kader, auf die Tribüne verbannt wurde stattdessen Luca Waldschmidt.

Wie beim 0:1 im Heimspiel gegen Meister FC Bayern München setzt Gisdol wieder auf eine Fünfer-Abwehrkette, die zu mehr Sicherheit der eigenen Defensive beitrug und den Bayern gar nicht behagte. Allerdings muss Gisdol Rotsünder Gideon Jung ersetzen, für den im defensiven Mittelfeld Albin Ekdal zum Zuge kommt.

HSV hofft auf verunsicherte Berliner

Der HSV hofft im Olympiastadion auf verunsicherte Berliner, denn die unterlagen am Mittwoch im Pokal dem lange sieglosen 1. FC Köln 1:3. „Für mich ist es wichtig, wie wir auftreten. Wenn wir gut spielen, dann holen wir auch Punkte. Davon haben wir zuletzt zu wenig geholt“, brachte Gisdol das Grundproblem auf den Punkt.

"Wir sind fest davon überzeugt, dass wir die Kurve kriegen", sagte HSV-Sportchef Jens Todt vor der Partie bei Sky: "Ich bin nicht zufrieden mit den Ergebnissen, wir haben deutlich zu wenig Punkte. Wir müssen punkten und das möglichst schnell. Der Druck ist nicht klein, aber wir haben Ruhe im Verein."

Worauf es für den HSV bei Hertha ankommt
Worauf es für den HSV bei Hertha ankommt

Bei der Hertha kehrt Innenverteidiger Sebastian Langkamp nach einmonatiger Verletzungspause zurück auf den Platz – er bestreitet damit sein 100. Bundesligaspiel. Im Vergleich zur Pokal-Pleite nimmt Berlins Trainer Pal Dardai einen weiteren Wechsel in der Anfangsformation vor: Kapitän Vedad Ibisevic kommt anstelle von Davie Selke von Beginn an in der Sturmspitze zum Zug.