Kader

Rückschlag für den HSV: Müller bricht Vertragsgespräch ab

Nicolai Müller in Aktion

Nicolai Müller in Aktion

Foto: SebastianWidmann / Witters

Nicolai Müller lehnt das Angebot des HSV zur Vertragsverlängerung ab. Der Topscorer wünschte sich eine Gehaltserhöhung.

Längenfeld. Rückschlag für HSV-Sportchef Jens Todt in der Kaderplanung. Topscorer Nicolai Müller hat dem Club mitgeteilt, dass er das Angebot zur Vertragsverlängerung nicht annehmen wird. "Wir haben ihm aus unserer Sicht ein gutes Angebot gemacht. Das hat er leider abgelehnt. Damit sind die Gespräche von unserer Seite aus beendet", sagte Todt am Sonnabend im Trainingsquartier im österreichischen Längenfeld.

Todt hatte sich am Donnerstag mit Müllers Berater Björn Bezemer getroffen. Es ging um eine Vertragsverlängerung über 2018 hinaus. Müller wünscht sich eine Gehaltserhöhung. Der HSV wollte ihm aber nicht das gewünschte Jahressalär anbieten. Müller soll in Hamburg rund zwei Millionen Euro verdienen. Damit zählt er nicht zu den Topverdienern.

"Mangelnde Wertschätzung"

Müllers Berater Bezemer hatte sich in der Bild zuvor über die "mangelnde Wertschätzung" des HSV beklagt. Müller, der ein lukratives Angebot vom VfL Wolfsburg erhalten hatte, hat vom HSV dennoch ein klares Wechselverbot erhalten. "Er wird seinen Vertrag erfüllen. Natürlich ist er jetzt enttäuscht. Aber er ist Profi genug", sagte Todt.