HSV-Splitter

Hoffenheim egalisiert Hamburger Bundesliga-Rekord

Matz ab nach dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg
Video: abendblatt.tv
Beschreibung anzeigen

Doll schnappt sich Ex-HSV-Talent. Bommes kontert Slomkas Hamburg-Rückblick. Bruchhagen spricht über Lizenzierung und Fall Kraus.

Slomka blickt auf HSV-Zeit zurück

Bald zweieinhalb Jahre ist es her, dass Mirko Slomka beim HSV entlassen wurde. Erst seit ein paar Tagen ist er als Trainer des Karlsruher SC wieder im Geschäft.

Dass ein weiteres Engagement nach seiner Zeit beim Dino so lange auf sich warten ließ, erklärt Slomka auch mit seiner anstrengenden Aufgabe beim HSV. "Hamburg hat mich schon ausgezehrt", gestand der 49-Jährige am Freitagabend im "Sportschau Club" der ARD. Woraufhin Moderator Alexander Bommes vielsagend entgegnete: "Nicht nur Sie."

Doll schnappt sich Ex-HSV-Talent

Ex-HSV-Talent Janek Sternberg verlässt Werder Bremen und wechselt mit sofortiger Wirkung zum ungarischen Meister Ferencváros Budapest. Das gab der Bundesligist am Rande der 1:2-Niederlage gegen Borussia Dortmund bekannt.

Sternberg trifft beim ungarischen Hauptstadtclub auf Cheftrainer und HSV-Ikone Thomas Doll sowie auf die Ex-Werderaner Oliver Hüsing und Florian Trinks. In der laufenden Saison war der 24-jährige Abwehrspieler nur zu zwei Bundesliga-Einsätzen gekommen.

Hoffenheim egalisiert HSV-Rekord

Der HSV muss sich seit heute einen Bundesliga-Rekord mit Hoffenheim teilen. Die Kraichgauer blieben durch den 2:0-Sieg in Augsburg auch im 17. Hinrundenspiel ungeschlagen. Damit machte es die TSG fünf anderen Teams nach, die das Kunststück seit 1963 im deutschen Fußball-Oberhaus ebenfalls vollbracht hatten, darunter eben auch der HSV, der in der Meister-Saison 1982/83 sogar erst am 19. Spieltag die erste Niederlage kassierte (2:3 in Bremen).

VfL-Lichtershow gegen den HSV

Unabhängig vom Geschehen auf dem Platz verspricht Wolfsburg gegen den HSV heute die ganz große Stadionshow. Dafür sorgen soll eine brandneue LED-Flutlichtanlage, die gegen Hamburg erstmals zum Einsatz kommen soll.

HSV muss zweigleisig planen

Laut Heribert Bruchhagen muss der HSV für beide Ligen planen. "Es nutzt ja nichts: Wir müssen auch den Zweitliga-Fall dokumentieren, ganz klar“, sagte der Clubchef der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ zu den bald fälligen Lizenzierungsunterlagen.

Die finanziellen Verluste im Falle des Abstiegs würde der Club "ausgleichen können. Wir wüssten, was wir zu tun haben“. Zugleich warnte der neue Vorstandsvorsitzende, man müssen "höllisch aufpassen, das solche Aussagen, die zum Geschäft gehören, im Internet nicht zu einem Aufschrei führen: Bruchhagen plant schon für die zweite Liga!“

Bilder vom Spiel gegen Wolfsburg:

Bruchhagen über vermissten Kraus

Bei der Suche nach Timo Kraus gibt es immer noch keine neuen Hinweise. "Es lässt sich nicht leugnen, dass es wie ein bleierner Schatten über allem liegt. Mit der Situation umzugehen, ist für alle Beteiligten neu“, sagt Clubchef Heribert Bruchhagen über den vermissten 44 Jahre alten Leiter der Merchandisigung-Abteilung.

Unentschieden im Bus-Duell

In einer Kategorie steht es schon vor dem heutigen Spiel gegen Wolfsburg 1:1. Denn sowohl dem HSV als auch dem VfL bleibt MAN als Bus-Vertragspartner treu. Bei Nordvereine verkündeten vor dem Bundesligaduell unisono die Verlängerung mit dem Fahrzeug- und Maschinenbaukonzerns um drei Jahre.

Seit 2010 stellt das Unternehmen den Mannschaftsbus des HSV, zuletzt hatten sogar die Fans beim Design des Fahrzeugs Mitspracherecht. "Gemeinsam werden wir die erfolgreiche Zusammenarbeit in Zukunft aktiv und innovativ weiterentwickeln", kündigte Oliver Poppelbaum, Bereichsleiter Digital, Sales & CRM der HSV Fußball AG, nun an.