HSV-Splitter

Neuer Job für Knäbel – HSV zeigt Millerntor statt Volkspark

HSV-Pressekonferenz vor dem Spiel beim 1. FC Köln
Video: abendblatt.tv
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Ehemaliger Sportdirektor des HSV arbeitet ab sofort wieder in der Schweiz. Medienabteilung verwechselt Volkspark mit Millerntor.

Knäbel hat neuen Job

Der ehemalige HSV-Sportdirektor Peter Knäbel übernimmt eine neue Funktion beim Schweizer Erstligisten FC Zürich. Der Verein will laut einer Mitteilung vom Donnerstag „seine Nachwuchsabteilung durch eine kompetente und unabhängige Person durchleuchten lassen“. Knäbel solle in den kommenden Wochen „diverse Aspekte untersuchen“ und an die Vereinsführung berichten. Der HSV hatte sich im Mai von Sportchef Knäbel getrennt.

Social-Media-Panne beim HSV

Wahrscheinlich rieben sich einige HSV-Fans die Augen, als sie auf dem vereinseigenen Social-Media-Kanal des HSV das Millerntor-Stadion aufflackern sahen. Der Club hatte eine Meldung über das kommende Achtelfinal-Spiel gegen den 1. FC Köln publiziert. Hinter den beiden Vereinswappen des HSV und des 1. FC Köln erkennt man im Hintergrund das Stadion des Stadtrivalen FC St. Pauli. Als der Fehler bemerkt wurde und der Spott in den sozialen Netzwerken Fahrt aufnahm, korrigierte der HSV das Bild. Jetzt sehen die User wieder das gute, alte Volksparkstadion auf der Homepage der Rothosen. Der FC St. Pauli nahm den falschen Post mit Humor und bot dem HSV eine Stadionführung an. Schon in der vergangenen Saison hatte der HSV T-Shirts mit einer Choreografie der Hertha-Fans falsch bedruckt.

Oschkenat zu den Profis abkommandiert

Markus Gisdol hat auf die Misere in der Abwehr reagiert und den Regionalliga-Verteidiger Oliver Oschkenat zur Nachmittags-Einheit des HSV um 15 Uhr einberufen. Dem HSV gehen die Verteidiger aus. Insgesamt muss der Trainer auf die gesperrten Dennis Diekmeier und Cleber verzichten, dazu fallen Kapitän Johan Djourou und Emir Spahic verletzt für das Auswärtsspiel aus.

Stöger nicht zufrieden mit dem HSV

Immerhin ein Heimspiel: Der HSV hat im DFB-Pokal-Achtelfinale den 1. FC Köln zugelost bekommen. Die Runde der letzten 16 ist für den 7./8. Februar 2017 terminiert. Bereits am kommenden Sonntag treffen beide Teams in der Bundesliga aufeinander. FC-Trainer Peter Stöger reagierte auf das HSV-Los gefasst. "Ein Traumlos ist es nicht. Bundesliga gegen Bundesliga ist immer schwer, aber natürlich ist Hamburg gegen Köln immer eine sehr reizvolle Partie."

Vergeblich hatten die Kölner auf ein Heimspiel gewartet. Am Mittwochabend setzten sich die Geißböcke mit 2:1 nach Verlängerung gegen die TSG Hoffenheim durch. Es war für die Kölner das erste Heimspiel im DFB-Pokal nach sechs Jahren. "Wenn du nach so langer Zeit mal wieder ein Heimspiel hattest, wäre es natürlich zu viel verlangt, nochmal zu Hause zu spielen," unkte der Österreicher.

Doppel-Spionage in Köln

Der kommende Gegner des HSV spielte am vergangenen Mittwochabend im DFB-Pokal gegen die TSG Hoffenheim (2:1 nach Verlängerung). Im Stadion des 1. FC Köln saßen auch die HSV-Co-Trainer Frank Kaspari und Frank Fröhling. Beide spionierte den FC aus, Cheftrainer Markus Gisdol blieb in der Hansestadt und sparte sich den Trip in die Domstadt.

HSV setzt sich souverän durch:

Ferguson tut der HSV leid

Trainerlegende Alex Ferguson äußerte sich in einem "kicker"-Interview unter anderem auch über den HSV. Der Schotte wurde nach seiner Einschätzung gefragt, wie er den Saisonstart in der Bundesliga sieht. „Wie weit der Hamburger SV wieder unten steht, das ist ja unglaublich,“ erklärte der Schotte, der lange Zeit Manchester United trainierte.

Matz ab nach dem Spiel gegen Halle
Matz ab nach dem Spiel gegen Halle
Video: abendblatt.tv