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Ekdal fällt wohl aus – Spahic auf Weg der Besserung

Albin Ekdal beim HSV-Training

Albin Ekdal beim HSV-Training

Foto: TayDucLam / WITTERS

Der Schwede wurde am linken Oberschenkel behandelt. Ex-HSVer Westermann fühlt sich in Sevilla offenbar wohl.

Hamburg. Der HSV konnte sich bisher nicht über die Personalsituation beklagen, doch am Donnerstagvormittag musste Neuzugang Albin Ekdal das Training abbrechen. Er wurde am linken Oberschenkel behandelt. "Bei ihm sieht es kritisch aus. Er wird Sonnabend wohl nicht spielen können", sagte Trainer Bruno Labbadia auf der Pressekonfernez. Auch der bereits zuvor angeschlagene Emir Spahic wurde erneut am Knöchel behandelt, konnte nach einer kleinen Pause jedoch weitermachen.

Aaron Hunt konnte die Einheit hingegen wieder problemlos mitmachen. Labbadia muss damit aktuell nur auf Youngster Ronny Marcos verzichten, der sich noch im Aufbautraining befindet. Dennoch ließ der Coach keinen Zweifel daran, dass sein Team alles für den dritten Saisonsieg geben werde: "Kleinigkeiten werden den Ausschlag geben und über den Sieg entscheiden", sagte Labbadia: "Aber wir haben richtig Bock, zu Hause den Schwung aus Gladbach mitzunehmen."

Beim Abschlussspiel stand erneut Jaroslav Drobny im Tor, der wiedergenesene René Adler mischte im B-Team mit. Gojko Kacar nahm im Mittelfeld die Rolle des verletzten Ekdals ein.

Schon länger nicht mehr dabei ist Verteidiger Heiko Westermann, den es in der Sommerpause zu Betis Sevilla verschlagen hatte. Dort fühlt er sich mittlerweile pudelwohl, wie der der "Bild" verriet: „Die Lebensqualität hier ist sehr hoch. In Hamburg dagegen habe ich das Leben in den letzten Jahren - wegen der sportlichen Situation - nicht genießen können“, sagte der 32-Jährige. der beim HSV im Sommer keinen Anschlussvertrag erhalten hatte. Nach seinem gelungenen Debüt beim 1:0-Sieg des Aufsteigers gegen Real Sociedad San Sebastian am vergangenen Sonnabend verglich er die Primera División mit der Bundesliga: „Hier wird teilweise schneller gespielt. In der Bundesliga gradliniger. Ich denke, die Primera División ist insgesamt wohl stärker.“

Der Verteidiger hatte anfangs mit der Hitze beim Training zu kämpfen: „Teilweise stieg das Thermometer deutlich auf gute 47 Grad, so dass wir um 8 Uhr und um 20 Uhr unsere Einheiten absolvierten.“ Seine HSV-Rückennummer 4 war bei Betis schon vergeben. Das stört Westermann aber nicht, er läuft nun mit der 17 auf. „HW4 stand für meine Zeit in Hamburg. Hier in Sevilla schlage ich jetzt ein neues Kapitel auf.“

Der 27-fache Nationalspieler berichtete auch, wie er trotz Dauerstaus in Sevilla pünktlich komme: „Ich fahre einen kleinen Smart. Zudem muss man sich deutlich forscher im Straßenverkehr fortbewegen als zum Beispiel in Deutschland. Mit dem Resultat, dass es wohl kein einziges Auto in dieser Stadt gibt ohne Beule oder Schramme.“