HSV-Einzelkritik

Ilicevic trieb unermüdlich an, Jung wurde immer besser

Der HSV schlägt Stuttgart dank einer deutlichen Leistungssteigerung verbunden mit einem Kraftakt. Die Einzelkritik der HSV-Spieler.

Adler: Der Torhüter war bei beiden Gegentoren machtlos. Verhinderte gegen Gentner und zweimal gegen Didavi zumindest das dritte Gegentor.

Diekmeier: Mit 25 wichtigen Sprints hatte er seinen Anteil am ersten Dreier.

Djourou: In seiner dritten HSV-Saison gelang dem Kapitän sein erstes Tor. Und welch ein wichtiges. Bei Defensivstandards aber erneut mit Problemen.

Spahic: Als er nach 30 Minuten im Spiel war, stand es bereits 0:1, auch weil der Bosnier sich böse verschätzte. Danach stabilisierte er sich und den HSV.

Ostrzolek: Drei Flanken klingen quantitativ ganz okay, qualitativ ist da aber noch viel Luft nach oben. Das gilt übrigens auch für sein Defensivverhalten.

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Ekdal: 86 Ballkontakte, 28 gewonnene Zweikämpfe waren HSV-Bestwert. Da verzeiht man dem Schweden ein paar technische Fehler. Note „Drei“.

Jung: In seinem dritten Pflichtspiel für den HSV war der 20-Jährige mit dem Spielaufbau zunächst überfordert, ließ sich von Fehlern aber nicht entmutigen und wurde gegen Ende immer besser.

Holtby (bis 58.): Auch im dritten Spiel in Folge blieb er den Beweis schuldig, warum er in dieser Saison ein Leistungsträger werden könnte.

Lasogga (ab 58.): In seinen ersten drei Aktionen verdeutlichte der Stürmer, warum er derzeit nur Ersatz ist. Dann explodierte er mit einem wichtigen Tor und einer noch wichtigeren Vorlage.

Gregoritsch (bis 78.): Wie in München mit kaum gelungenen Szenen. Aber aller guten Dinge sind bekanntlich drei ...

Müller (ab 78.): Auch der dritte Wechsel von Labbadia belebte das HSV-Spiel. Seine scharfe Hereingabe verpasste Olic nur um Zentimeter.

Ilicevic: Dreimal versuchte es der Kroate aus der Distanz, der vierte Schuss fand dann den Weg ins Ziel. Unermüdlicher Offensivantreiber.

Schipplock (bis 66.): Lief für drei, dafür lief das Spiel weitestgehend an ihm vorbei. Mit ein wenig mehr Glück rutscht sein Kopfball (14.) in den Winkel.

Olic (ab 66.): Brauchte keine drei Minuten, um auf Temperatur zu kommen. Bereitete das 2:2 eher unfreiwillig vor.