HSV-Splitter

Labbadia wartet auf Ekdal und schwärmt schon einmal

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Albin Ekdal soll der Nachfolger von Valon Behrami werden

Albin Ekdal soll der Nachfolger von Valon Behrami werden

Foto: MatthewAshton / Witters

Medizincheck des Schweden steht aus. Jena gibt neue Tickets für DFB-Pokalspiel raus. Müller fehlt im Training, Berggreen-Poker hält an.

Labbadia schwärmt bereits von Ekdal

Den Transfer hat der HSV dem Abendblatt bereits bestätigt, dennoch bleibt es bei Albin Ekdal irgendwie spannend. Ergebnisse des Medizinchecks, den der Schwede heute in Hamburg absolvieren soll, sind jedenfalls noch nicht bekannt. Dennoch lobt Bruno Labbadia seinen Königstransfer bereits in höchsten Tönen. „Ekdal ist ein spielstarker Spieler, der jetzt gerade auch in der Nationalmannschaft in Schweden einen ganz guten Weg macht", wiederholte der HSV-Coach am Donnerstag bei Sky Sport News die Worte, die er auch schon an den Abendblatt-Blog "Matz ab" gerichtet hatte. "Er hat sieben Jahre in Italien gespielt, ist taktisch sehr gut ausgebildet. Was ihn auszeichnet, ist sein gutes Passspiel.“

Ex-Berater Adewunmi freut sich über Tah-Transfer

Noch einmal Jonathan Tah: Bei dem Transfer nach Leverkusen soll sogar auch ein Ex-Berater des Innenverteidigers mitverdient haben. Nach Information der "Bild"-Zeitung gehen rund 800.000 Euro an Akeem Adewunmi, der Tah bis Anfang des vergangenen Jahres betreut hatte, nach einem Streit mit Tahs Vater Aquila aber von seinen Aufgaben entbunden wurde. Dennoch wird nun offenbar eine Klausel in Adewunmis Vertragswerk wirksam, die dem ehemaligen Hamburger Amateurfußballer (u.a. Altona 93) nun dieses hübsche Sümmchen bescheren soll. Die verwirrende Geschichte um die Tah-Berater können Sie hier noch einmal nachlesen.

Tah reiht sich bei den Top-Abgängen ein

Bayer Leverkusen hat heute übrigens den Deal mit Jonathan Tah offiziell fix gemacht und das ehemalige HSV-Talent direkt vorgestellt. "Einige aus der Mannschaft kenne ich schon", sagte Tah bei dieser Gelegenheit und dürfte damit auf die jüngst zu Bayer gewechselten Ex-Hamburger Hakan Calhanoglu und Heung Min Son angespielt haben. Die Ablösesumme für Tah wurde von beiden Vereinen zwar nicht öffentlich gemacht, nach Abendblatt-Informationen bewegt sie sich bei zehn Millionen Euro. Damit reiht sich der 19-Jährige in die Liste der Top-Abgänge des HSV ein, die Sie hier noch einmal in einer Bildergalerie betrachten können:

Müller fehlt im ersten Training

Heute bittet HSV-Trainer Bruno Labbadia seine Profis zu zwei Trainingseinheiten am Volksparkstadion (10 und 16 Uhr). Bei der Regenerationseinheit am Morgen fehlte Nicolai Müller mit Problemen am Gesäß. Verteidiger Ashton Götz, der heute 22. Geburtstag feiert, befindet sich nach seiner Sprunggelenksverletzung weiter in der Reha. Am Sonntag reist der Bundesligakader zum zweiten Trainingslager ins ostwestfälische Harsewinkel (bis 24. Juli). Zuvor steht am Sonnabend das nächste Testspiel bei Zweitliga-Aufsteiger Arminia Bielefeld an (15.30 Uhr).

Effenberg prognostiziert ruhige Saison

Der ehemalige Nationalspieler Stefan Effenberg sieht für den HSV in der kommenden Saison keine Abstiegsgefahr. „Der HSV wird auf jeden Fall nicht die Probleme bekommen wie in den beiden letzten Jahren. Er bleibt drin“, sagte Effenberg der „Hamburger Morgenpost“. Der 46 Jahre alte gebürtige Hamburger lobt vor allem Trainer Bruno Labbadia. „Mit ihm haben sie jetzt einen guten Coach“, meinte Effenberg. Der HSV werde sich in der neuen Saison „ein bisschen freischwimmen“.

Wegen Berggreen wird noch gepokert

Bei den Vorstellungen der Ablösesumme für Wunschspieler Emil Berggreen liegen Eintracht Braunschweig und der HSV offenbar weiterhin auseinander. Laut der dänischen Fußballseite bold.dk beträgt die Differenz noch rund 800.000 Euro. Demnach habe der HSV zuletzt 1,2 Millionen Euro für den dänischen Stürmer geboten, Braunschweig aber noch zwei Millionen Euro verlangt. Der Zweitligist hatte sich am Mittwoch mit Berggreens Landsmann Mads Hvilsom verstärkt, der ebenfalls im Sturm spielt.

Kommt Trochowski beim FC Augsburg unter?

10.12 Uhr: Neues von Piotr Trochowski: Der Ex-HSV-Profi kämpft beim FC Augsburg um die Fortsetzung seiner Karriere. Der 31-Jährige erhalte die Möglichkeit, sich bis Freitag "zwei Tage als Gastspieler im Mannschaftstraining fit zu halten", teilte der FCA am Donnerstag mit. Der WM-Dritte von 2010 befindet sich nach seinem Engagement beim FC Sevilla und einer langwierigen Knieverletzung auf Jobsuche. Zuletzt hielt sich der 35-malige Nationalspieler mit individuellem Training in seinem Wohnort Hamburg fit.

Noch mehr Tickets fürs Jena-Spiel

Eigentlich war das Spiel des HSV in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Carl Zeiss Jena (9. August, 14.30 Uhr) bereits ausverkauft. Jetzt gibt der Regionalligist doch noch einmal 3000 Tickets in den Verkauf. Möglich macht dies eine provisorische Tribüne, die extra für das Duell Klein gegen Groß am Ernst-Abbe-Stadion installiert werden soll. Erhältlich sind die zusätzlichen Karten nach Angaben der Thüringer ab kommenden Dienstag, 21. Juli um 10 Uhr - und das auch online. Das Gästekontingent soll übrigens bereits zehn Minuten nach Vorverkaufsstart vergriffen gewesen sein.

( HA )

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