Protokoll des Zehnstundentages: Arslan durfte nicht mitspielen

Hamburg. Der frühe „Dino“ fängt den Wurm – so könnte derzeit das Motto beim HSV lauten. Mit dem Start der Vorbereitung bittet Trainer Joe Zinnbauer die Profis bereits um 7.30 Uhr in den Volkspark. Das Abendblatt protokollierte den ersten Zehnstundentag:

6.55 Uhr Manager Knäbel fährt als einer der Ersten auf das Clubgelände. Es folgt Frühaufsteher Zinnbauer.

7.10 Uhr Die ersten Spieler fahren vor.

7.30 Uhr Offizieller Dienstbeginn – ohne Ausnahme waren alle pünktlich.

7.45 Uhr Rein in die Trainingsjacken und raus in die Kälte. Die Mannschaft beginnt ihre morgendliche Laufeinheit.

8.05 Uhr Nach ein paar Runden kehrt das Team zurück. Es gibt Frühstück.

10 Uhr Gemeinsam mit der U23 und unter den Augen von 100 Fans begeben sich die Profis zu ihrer ersten Einheit.

10.30 Uhr Westermann verlässt vorzeitig den Platz. Für ein paar Fotos mit den Fans hat er dennoch Zeit.

10.45 Uhr Nach einem Zusammenprall mit Cléber bleibt Rudnevs am Boden liegen. Entwarnung: nichts passiert.

11.20 Uhr Zinnbauer ruft seinen Spielern während eines Trainingsspiels zu: „Konzentrieren. In fünf Minuten ist Feierabend.“ Aber nicht lange.

11.25 Uhr Ende der ersten Einheit.

12.30 Uhr Mittagessen. Anschließend ruhen sich die meisten Profis im neuen Trainingskomplex aus. Holtby, Lasogga und Ostrzolek sind für ein Fotoshooting von Sponsor Ansons abgestellt. Steinmann, Beister, Westermann und Djourou trainieren individuell.

14.33 Uhr Beister will Schluss machen, hat aber keinen Schlüssel für den verschlossenen Trainingskäfig.

15.15 Uhr Zinnbauer baut den Parcours für die zweite Einheit auf.

15.47 Uhr Drobny und Adler starten mit dem Torwarttraining.

16.05 Uhr Die zweite Einheit beginnt.

16.10 Uhr Zinnbauer ist unzufrieden: „Kämpfen, Jungs! Kämpfen!“

16.45 Uhr Ilicevic, Arslan und Nafiu müssen das Training vorzeitig beenden. Der Rest spielt elf gegen elf.

17.05 Uhr Trainingsende. Es folgen Pflege, Behandlung – und endlich Feierabend.