Spielerkritik

Westermanns Patzer leitet die Pleite ein – Jiracek wieder verletzt

Drobny: Rettete erst großartig mit der Lende, verhinderte letztlich ein Debakel. Den Schuss von Alaba zum 0:2 muss er allerdings halten.

Götz: Hielt defensiv zunächst ganz ordentlich mit, ließ sich beim dritten Treffer jedoch von Ribéry austanzen. Sein Passspiel ist stark ausbaufähig.

Westermann: Sein desolater Rückpass zerstörte alle Hoffnungen nach wenigen Minuten. Rackerte unermüdlich.

Djourou (bis 68.): Hätte sich nicht beschweren dürfen, wenn er für seine Grätsche von hinten gegen Ribéry nach 32 Minuten Rot gesehen hätte. Im Zweikampf immerhin recht präsent.

Van der Vaart (ab 68.): Der Regisseur kam zu spät, um etwas zu korrigieren.

Ostrzolek: Der Linksverteidiger beschränkte sich aufs Verteidigen – und das bereitete ihm genug Probleme.

Arslan (bis 61.): Nicht sein Spiel, wenn die Abwehrarbeit im Vordergrund steht. Defizite im Zweikampfverhalten. Verlor zudem im Vorwärtsdrang – wie so oft – zu leicht den Ball.

Kacar (ab 61.): Sollte das Zentrum stärken, als die Bayern machen konnten, was sie wollten. Das gelang nicht.

Jiracek (bis 18.): Da durfte der Tscheche endlich mal von Beginn an auf seiner Lieblingsposition im defensiven Mittelfeld ran und verletzte sich sofort. Bitter.

Steinmann (ab 18.): Im Zentrum überfordert, das Spiel war zu schnell für den Youngster. Wirkte etwas schlafmützig, kam fast immer einen Schritt zu spät.

Müller: Trat fast gar nicht in Erscheinung. Wenn er den Ball mal hatte, war dieser schneller wieder weg, als er gucken konnte.

Holtby: Forderte in der Anfangsphase viele Bälle, baute aber stetig ab und konnte dem Offensivspiel kaum Impulse verleihen.

Stieber: War defensiv zu sehr gebunden, um seine Schnelligkeit und seine Stärken im Dribbling wirkungsvoll einzusetzen. Ohne Durchschlagskraft.

Lasogga: Anfangs beweglich, präsent, wurde allerdings kaum in Szene gesetzt. Sein Kopfballtor kam zu spät.