Diekmeier bleibt bis 2016 – heute soll sich auch Rincon bekennen

Hamburg. Eine große Feier wollte Dennis Diekmeier am Sonnabend nach dem 0:2 gegen Mönchengladbach zwar nicht schmeißen, ein gemeinsames Gläschen mit seiner Frau und seinem Schwiegervater zum Anstoßen gestattete sich der derzeit verletzte Rechtsverteidiger am Abend dann aber doch. „Ich freue mich wahnsinnig, dass es mit der Vertragsverlängerung doch noch geklappt hat“, sagte der 24 Jahre alte HSV-Profi, der zwei Stunden vor dem Spiel gegen Gladbach den bis 2016 laufenden Vertrag im Büro von Sportchef Oliver Kreuzer unterzeichnet hatte.

„Wir wissen, dass Dennis einige besser dotierte Anfragen aus der Bundesliga hatte. Es spricht für ihn, dass er unbedingt in Hamburg bleiben wollte“, sagte Kreuzer, der seine Offerte von 1,2Millionen Euro trotz monatelangem Poker nicht nachbessern wollte. Zuletzt hatte vor allem auch Schalke 04 mitgeboten, was die Gespräche nicht unbedingt vereinfachte. „Natürlich habe ich mich geschmeichelt gefühlt, aber manchmal muss man eben auch auf sein Herz hören“, sagte Diekmeier.

Darauf setzt Kreuzer auch vor seiner nächsten Verhandlungsrunde mit Tomas Rincons Berater Christian Butscher an diesem Montag. „Tomas hat ein wirklich gutes Angebot vorliegen. Für uns ist er ein sehr wichtiger, ein sehr guter Spieler, der aber auch nicht immer zur Startelf gehörte. Nun liegt es an ihm, ob er bleiben will oder nicht.“

Frühestens im Winter will Kreuzer die Gespräche über die Leihspieler Pierre-Michel Lasogga (von Hertha), Per Skjelbred (an Hertha) und Dennis Aogo (an Schalke) aufnehmen.