Spielerkritik

Van der Vaarts Leistung war wie ein Schlag ins Gesicht

Adler: Rettete einmal weltklasse, sah vor dem 0:2 aber zumindest unglücklich aus. Auf ein fehlerloses Spiel warten die Fans in dieser Saison bislang vergeblich.

Westermann: Solide auf ungewohnten Terrain. Als Dauerlösung auf der rechten Abwehrseite ist der gelernte Innenverteidiger aber nur bedingt geeignet.

Tah: Berücksichtigt man, dass der 17-Jährige noch Welpenschutz genießen sollte, darf an dieser Stelle der Mantel des Schweigens über seine Leistung gehüllt werden. Lediglich Interimstrainer Rodolfo Cardoso muss sich die Frage gefallen lassen, ob seine Entscheidung nicht des Guten zu viel war.

Djourou :Ist noch immer den Beweis schuldig, dass er besser als die Manciennes, Rajkovics und Scharners dieser Welt ist.

Jansen: Bemüht, konnte den Hackenpass seines einstigen Mitspielers Elia vor dem 0:1 aber nicht verhindern.

Rincon (bis 67.): Es passte natürlich ins Bild, dass ausgerechnet der Beste mit einem Kieferbruch rausmusste.

Arslan (ab 67.): Immer noch weit von seiner eigentlichen Bestform entfernt.

Badelj: Spielte 90 Minuten lang ein Tempo, mit dem er in jeder Altherrentruppe Probleme bekommen würde.

Lam (bis 63.): Alles, was er in den vorherigen Spielen als Außenverteidiger gut machte, machte er diesmal als Mittelfeldspieler schlecht.

Rudnevs (ab 63.): Sorgte für ähnlich viel Wirbel wie ein nasses Handtuch in der Schmutzwäsche.

van der Vaart: Der Schlechteste. Der Niederländer stellt nun auch seine Beziehung zu den HSV-Fans auf eine harte Probe. Die Leistung gegen Bremen war erneut wie ein Schlag ins Gesicht.

Jiracek (bis 80.): Es bleibt ein nicht zu lösendes Rätsel, warum der HSV für den Tschechen vor gerade mal einem Jahr vier Millionen Euro ausgegeben hat.

Lasogga (ab 80.): Fügte sich bestens in die Trauergemeinschaft mit kurzen Hosen ein.

Beister: Rieb sich auf, aber ihm fehlte die Unterstützung in der Offensive.