HSV

Bendtner und Almeida sind keine Optionen für den Sturm

HSV-Sportchef Kreuzer nimmt Stellung zu Gerüchten über mögliche Transfers. Bei Verteidiger Sobiech zeichnet sich eine baldige Lösung ab.Manager Oliver Kreuzer bastelt weiter am HSV-Kader für die kommende Saison

Innsbruck. Der Start ins Trainingslager in Österreich verlief holprig. Nach der Ankunft am Münchner Flughafen um 11.30 Uhr steckte der HSV-Bus schnell im Stau und benötigte für die 220 Kilometer nach Innsbruck, wo am Freitagabend das erste Testspiel gegen den Erstligisten FC Wacker stattfand, vier Stunden. Und die problematische Anreise zeigte Wirkung: Nach einer ganz schwachen Leistung verloren die chancenlosen Hamburger die Partie vor 6870 Zuschauern mit 0:2 (0:1).

Ähnlich viel Geduld wie bei der Anreise braucht Oliver Kreuzer derzeit bei der Zusammenstellung des Kaders für die neue Saison. Während griechische Medien den Transfer von Stürmer Marcus Berg zu Panathinaikos Athen schon als perfekt gemeldet hatten, wartete der Sportchef des HSV am Freitag vergeblich auf eine Bestätigung aus Griechenland. Die Verhandlungen werden dadurch verzögert, dass der HSV an möglichen Erfolgen von Panathinaikos ebenso partizipieren möchte wie an einem möglichen Weiterverkauf Bergs, der immerhin ablösefrei gehen darf.

Dass der HSV noch einen Stürmer verpflichten will, ist bekannt, was täglich neue Gerüchte produziert. Die Vermutung, dass der dänische Internationale Niklas Bendtner (von Arsenal London vergangene Serie zu Juventus Turin verliehen) zum HSV wechseln könnte, dementierte Kreuzer: „Er ist keine Option.“ Auch der ehemalige Bremer Hugo Almeida (Besiktas Istanbul), der den Hamburgern angeboten wurde, passt nicht ins Anforderungsprofil Kreuzers, der einen hungrigen Angreifer mit bezahlbarem Gehalt sucht.

Vollzug melden dürfte der HSV dagegen bis Mitte der kommenden Woche in Sachen Innenverteidiger Lasse Sobiech: Der Dortmunder und Ex-St.-Pauli-Profi wird wohl für 500.000 Euro Ablöse an die Elbe wechseln.