Spielerkritik

Rajkovic war der Meister des Quer-, Rück- und Fehlpasses

Adler: Wirkte beim Gegentor ungewohnt zögerlich.

Diekmeier: Seine Flanken müssen noch präziser werden.

Westermann: Hatte die meisten Ballkontakte und gewann die meisten Zweikämpfe. Sein Spielaufbau bleibt verbesserungswürdig.

Rajkovic: Der Meister des Quer-, Rück- und Fehlpasses patzte beim 0:1 und konnte sich so nicht für einen Stammplatz empfehlen.

Jansen: Im zweiten Durchgang ging auch Hamburgs Bestem die Luft aus.

Badelj (bis 57.): Übernahm bis zu seiner Auswechslung die Rolle des Hauptdarstellers in der Offensive. In der Defensive begnügte er sich mit einer passiven Statistenrolle.

Arslan (ab 57.): Diesmal kein gleichwertiger Badelj-Ersatz. Im Formtief.

Son (bis 86.): Im rechten Mittelfeld wirkungslos.

Bruma (ab 86.): Ohne Aktion.

Aogo: Hätte nach seiner Vorlage auch selbst treffen müssen. Hat er aber nicht.

Van der Vaart: Der Niederländer muss das Spiel einfach mehr in die Hand nehmen. Ihm fehlt derzeit der Esprit.

Beister: Toller Treffer. Wer aber dachte, dass das Tor ihm Auftrieb geben würde, der irrte. Baute zunehmend ab.

Rudnevs (bis 75.): Erinnerte an längst vergangene Zeiten, als man sich Sorgen machen musste, ob er die Schuhspanner in seinen Schuhen vergessen hatte.

Berg (ab 75.): Nicht zum ersten Mal in dieser Saison hätte er mit einem Schuss zum Tor- und Sieghelden werden können. Und nicht zum ersten Mal ließ er diese Möglichkeit verstreichen.