Spielerkritik

Jonathan Pitroipa sorgte auf allen Ebenen für Verwirrung

Drobny: Erlebte an Halloween seinen ganz persönlichen Horrornachmittag. Nach fünf Gegentreffern in Frankfurt musste er in Köln erneut - schuldlos - dreimal hinter sich greifen.

Rincon: Hat mal wieder gezeigt, dass er eigentlich kein Rechtsverteidiger ist.

Westermann: Statt da weiterzumachen, wo er in der Bundesliga gegen Mainz und Bayern aufgehört hatte, orientierte er sich leider am blamablen Pokalauftritt in Frankfurt.

Mathijsen: Machte erst nach dem Spiel eine gute Figur, als er als erster Hamburger Klartext redete. Und nach drei Treffern von Gegenspieler Novakovic gab es durchaus Redebedarf.

Tesche: Hat eindrucksvoll bewiesen, dass er kein gelernter Linksverteidiger ist. Die Kölner nutzten seine defensiven Schwächen gnadenlos aus.

Kacar: Durfte sich über seinen tollen Pass auf Son vor dem zwischenzeitlichen 2:1 freuen, schaffte es ansonsten aber nicht, das Mittelfeld zu ordnen.

Trochowski: War sehr bemüht in ungewohnter Position als Sechser vor der Abwehr. Spielte aber zu viele Fehlpässe.

Son: Sein Debüt macht Lust auf mehr.

Pitroipa: Der beste Hamburger. Er ist nicht auszurechnen - weder für seine Gegner noch für seine Kollegen und auch nicht für den Schiedsrichter bei zwei möglichen Strafstößen. Muss aber lernen, auch nach hinten zu arbeiten.

Guerrero (bis 78.): Planlos, hilflos und beim Lattenschuss leider auch torlos.

Choupo-Moting (ab 78.): Konnte sich nicht für mehr Spielzeit empfehlen.

Petric: Wieder ein Tor, wieder ein couragierter Auftritt - und wieder brachte das alles nichts ein.