Fußball-Ticker

Rudi Assauer – Schalke gibt Termin für Gedenkfeier bekannt

Aktuelle Meldungen, heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Fußball-Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

Real springt nach Sieg auf zweiten Tabellenplatz

Champions-League-Sieger Real Madrid ist durch einen Sieg gegen den Stadtrivalen Atletico in der spanischen Meisterschaft auf den zweiten Tabellenplatz gesprungen. Die Königlichen setzten sich bei Atletico Madrid mit 3:1 (2:1) durch und rückten in der Tabelle mit 45 Punkten an Atletico (43) vorbei hinter Meister FC Barcelona (50). Für Real trafen Casemiro (16.), Kapitän Sergio Ramos (42.) und Gareth Bale (74.), Weltmeister Antoine Griezmann (25.) erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich.

Leitl mit Elfmeter-Glück beim Einstand in Fürth

Ein umstrittener Foulelfmeter hat Stefan Leitl einen erfolgreichen Einstand als Trainer des Zweitligisten SpVgg Greuther Fürther beschert. Mittelstürmer Daniel Keita-Ruel sorgte am Sonnabend mit einem im Nachschuss verwandelten Strafstoß in der 86. Spielminute für das 1:0 (0:0) gegen den abstiegsbedrohten MSV Duisburg. Der Fürther Mittelstürmer scheiterte vor 8635 Zuschauern im Fürther Ronhof in der Nachspielzeit mit einem weiteren Elfmeter am starken MSV-Torwart Felix Wiedwald. Duisburgs Verteidiger Enis Hajri sah nach einem groben Foulspiel zudem noch die Rote Karte (90.+3).

2:1-Sieg in Bochum: Paderborn mischt weiter oben mit

Aufsteiger SC Paderborn mischt im Aufstiegsrennen der Zweiten Liga weiter mit. Die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart gewann am Sonnabend 2:1 (2:0) das Verfolgerduell beim VfL Bochum und liegt nach dem dritten Sieg im vierten Rückrundenspiel mit nunmehr 34 Punkten knapp hinter den Aufstiegsrängen. Drei Zähler sind es für Paderborn zum Relegationsrang drei, fünf zum Zweiten 1. FC Köln. Der VfL Bochum (30 Punkte) musste die zweite Niederlage in Folge hinnehmen und liegt auf Platz acht.

Trauerfeier für Rudi Assauer findet Freitag statt

Die Gedenkfeier für den am vergangenen Mittwoch verstorbenen Ex-Manager Rudi Assauer findet am nächsten Freitag statt. Dies gab Bundesligist FC Schalke 04 am Sonnabend bekannt. Die Trauerfeier beginnt um 11.00 Uhr in der Propsteikirche St. Urbanus in Gelsenkirchen-Buer, anschließend wird des langjährigen Vereinsmanagers bei Pils und Bratwurst in der Veltins-Arena gedacht. Seit Sonnabend hat der FC Schalke zudem im Haupteingang der Arena ein Kondolenzbuch ausgelegt, in das sich die Fans eintragen können.

Online haben sich bereits zahlreiche Fans mit rührenden persönlichen Worten auf der Homepage des Vereins bei Assauer bedankt: „Laß Dir da oben die Zigarre und ein frisches Pilsken schmecken. Glück auf“, schrieb ein Fan Georg. „Der coolste Typ, der je auf Schalke war, ist im königsblauen Himmel angekommen“, schrieb David Ziemann. Die Trauer um den knapp verpassten Meistertitel 2001 ist sogar in diesem Moment noch nicht vergessen. „Jetzt kannst du dem Fußballgott mal eine reinhauen. Irgendwann werden wir aber die Schüssel auf dein Grab legen“, schrieb Schalke-Fan Christopher Tump.

Vor HSV-Spiel: Niklas Kreuzer verlängert in Dresden

Zweitligist Dynamo Dresden hat den zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit Niklas Kreuzer um drei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2022 verlängert, teilten die Sachsen vor der Auswärtspartie beim HSV (Montag ab 20.30 Uhr auf Sky und im Liveticker auf abendblatt.de) mit.

„Die Nummer 7 hat bei Dynamo seit mehr als viereinhalb Jahren einen Namen, und der heißt Niklas Kreuzer. „Kreuz" ist über die Zeit zu einem Gesicht unserer Mannschaft und zu einem Sympathieträger für unseren Verein geworden“, erklärte Sportgeschäftsführer Ralf Minge in einer Vereinsmitteilung. „Wir freuen uns sehr darüber, dass Niklas uns als Fußballer, Mensch und absolut positiver Charakter auch in den kommenden Jahren erhalten bleibt und sich hundertprozentig zu unserem Weg bekennt.“

Effenberg übt Kritik an Schalke-Sportvorstand Heidel

Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg hat Kritik an der Uneinsichtigkeit von Sportvorstand Christian Heidel vom Bundesligisten Schalke 04 geübt. "Was ich nicht wirklich verstanden habe, ist die Situation, dass er (Heidel, d.Red.) es abgelehnt hat, noch mehr oder ein Stück weit mehr Fachkompetenz in sein Team reinzubekommen", sagte der 50-Jährige in der Eurosport-Show "Mann gegen Mann".

Es gebe genügend positive Beispiele, wie Borussia Dortmund mit Sebastian Kehl, Bayer Leverkusen mit Simon Rolfes und Stefan Kießling oder auch der VfL Wolfsburg mit Jörg Schmadtke und Marcel Schäfer, so Effenberg: Dass sich Heidel "dagegen ausgesprochen hat, finde ich schlimmer als die Transfers, die er getätigt hat".

Nasenbeinbruch: Leverkusens Baumgartlinger erhält Maske

Julian Baumgartlinger vom Bundesligisten Bayer Leverkusen hat im Spiel beim FSV Mainz 05 (5:1) einen Nasenbeinbruch erlitten und ist am Samstag erfolgreich operiert worden. Das teilte der Werksclub am Samstag mit. Dem Abwehrspieler werde den Angaben zufolge nun eine Gesichtsmaske angepasst, damit er die kommenden Spiele zur Verfügung steht. Bayer tritt am Donnerstag im Zwischenrunden-Hinspiel der Europa League bei FK Krasnodar an und empfängt am Sonntag Aufsteiger Fortuna Düsseldorf.

Kurz vor Ende der Partie der Leverkusener am Freitag beim FSV war der Mainzer Leandro Barreiro Martins in den 31-jährigen Österreicher gesprungen und hatte Baumgartlinger dabei verletzt. Der FSV-Debütant sah für das Foul die Gelbe Karte.

Union Berlin verlängert mit Kapitän Trimmel

Zweitligist Union Berlin kann auch in Zukunft auf seinen Kapitän Christopher Trimmel (31) setzen. Der Rechtsverteidiger aus Österreich unterschrieb einen neuen Vertrag mit einer Laufzeit von "bis zu zwei Jahren", das teilten die Berliner am Samstag mit. Trimmel war 2014 von Rapid Wien zu Union gekommen und absolvierte seither 146 Pflichtspiele. Seit dem vergangenen Sommer ist Trimmel Kapitän der Eisernen. "Für mich war die Vertragsverlängerung nur Formsache, und ich freue mich auch in Zukunft ein Teil dieser Mannschaft und dieses Vereins zu sein", sagte Trimmel: "Ich bin davon überzeugt, dass wir unsere Ziele gemeinsam erreichen können."

Hamann bleibt bei Kritik an Lewandowski

Der frühere Fußball-Nationalspieler Dietmar Hamann beharrt auf seiner Kritik an Bayern-Stürmer Robert Lewandowski. „Also ich bleibe da bei meinem Standpunkt, dass er nicht derselbe Spieler war in den letzten zwölf, achtzehn Monaten wie vorher“, sagte der Ex-Bayern-Profi und Sky-Experte. Zwar habe er selbst über Lewandowski immer gesagt: „Für mich ist er die beste Neun der Welt“. Seit geraumer Zeit sehe er das – trotz Torerfolgen – aber nicht mehr so wie früher.