Fußball-Regionalligist

HSV überlässt VfB Lübeck bei Aufstieg das Volksparkstadion

Das Hamburger Volksparkstadion (l.) und das Lübecker Stadion Lohmühle

Das Hamburger Volksparkstadion (l.) und das Lübecker Stadion Lohmühle

Foto: Witters

In der Dritten Liga könnten die Heimspiele im Notfall in Hamburg stattfinden. Die eigene Arena erfüllt die Voraussetzungen nicht.

Hamburg/Lübeck. Der VfB Lübeck drängt ins Volksparkstadion: Der Tabellendritte der Regionalliga Nord will im Falle eines Aufstiegs seine Heimspiele notfalls im HSV-Stadion austragen. Der Notfallplan hängt mit der Bewerbung um eine Drittligalizenz zusammen. Diese Bewerbung hat der VfB jetzt beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) abgegeben.

Die Fußballvereine müssen eine Reihe von Anforderungen erfüllen, um die Lizenz zu bekommen. Unter anderem wird verlangt, dass das Stadion eine Rasenheizung hat. Ist dies nicht der Fall, muss eine Ausweicharena benannt werden. Der VfB hat keine Rasenheizung und will sie auch nicht einbauen. „Das würde uns eine Million Euro kosten“, sagt Schatzmeister Andreas Popien.

Elf Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze

Bei der Suche nach einem Ersatzstadion kam der HSV ins Spiel. „Wir haben gute Kontakte zum Verein, und der HSV hat eingewilligt, als Ausweicharena benannt zu werden“, sagt Popien. Sollte der VfB also tatsächlich aufsteigen und im Winter 2017/2018 einen vereisten Rasen haben, dürfte er seine Heimspiele im Volksparkstadion austragen.

Erst einmal müssen allerdings die sportlichen Voraussetzungen geschaffen werden. Am kommenden Wochenende trifft der VfB auf den Tabellenführer Meppen, der einen Vorsprung von elf Punkten hat. „Wenn wir gewinnen, sind es nur noch acht Punkte, dann haben wir eine Chance“, sagt Schatzmeister Popien.

( pop )

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