Fussball-Ticker

Leverkusens Geschäftsführer mit Knochenbrüchen in Klinik

Aktuelle Meldungen, heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Fußball-Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

Schade mit Knochenbrüchen in Klinik

Folgenschwerer Ausrutscher: Bayer Leverkusens Geschäftsführer Michael Schade hat bei einem Sturz auf vereister Fläche Knochenbrüche erlitten. Dem 64-Jährigen brachen bereits am Montag das Handgelenk und ein Oberarmknochen, wie der Verein am Dienstag mitteilte. Schade konnte daher auch nicht mit ins zehntägige Trainingslager der Bayer-Profis in Orlando im US-Bundesstaat Florida reisen. Stattdessen steht ihm am Mittwoch eine Operation bevor.

Hull City trennt sich von Trainer Phelan

Der englische Erstligist Hull City hat sich von Trainer Mike Phelan getrennt. Der abstiegsbedrohte Club zog damit am Dienstagabend die Konsequenzen aus der anhaltenden Negativserie. Hull hat seit fast zwei Monaten nicht mehr gewonnen und steht auf einem Abstiegsplatz. Phelan war erst seit drei Monaten Cheftrainer bei dem Club. „Die Suche nach einem Ersatz hat begonnen, eine Bekanntgabe erfolgt demnächst“, teilte Hull via Twitter mit.

Stürmer Morabit wechselt zum FSV Frankfurt

Angreifer Smail Morabit verlässt den Zweitligisten 1. FC Heidenheim und schließt sich dem Drittligisten FSV Frankfurt an. Das gaben beide Vereine am Dienstagabend bekannt. Nach Angaben der Frankfurter unterschrieb der gebürtige Franzose mit marokkanischen Wurzeln für zweieinhalb Jahre.

Der 28-Jährige war vor seiner Zeit in Heidenheim unter anderem beim VfL Bochum, bei Rot-Weiß Erfurt und Eintracht Braunschweig aktiv. Er erzielte bislang 7 Tore in 59 Partien in der 2. Bundesliga sowie 26 Treffer in 135 Drittliga-Einsätzen. Zuletzt war er in Heidenheim kaum noch zum Zug gekommen.

Lahm hängt noch ein Jahr dran

Philipp Lahm plant vorerst weiter mit einem Karrierende als Fußball-Profi im Sommer 2018. "Aktuell noch das jetzige und dann noch eines", sagte er vor dem Abflug des FC Bayern ins Trainingslager nach Katar auf die Frage, wie viele Jahre er noch spielen werde. In der Vergangenheit hatte der Mannschaftskapitän mehrfach betont, seinen Vertrag bis zu dessen Ablauf erfüllen zu wollen. Die Verantwortlichen des FC Bayern haben Lahm eine Position in der sportlichen Leitung in Aussicht gestellt. Unter anderem Trainer Carlo Ancelotti und Präsident Uli Hoeneß haben sich allerdings dagegen ausgesprochen, dass Lahm diesen Posten schon im kommenden Sommer antritt.

Ex-HSV-Trainer Slomka beim KSC angekommen

Trainer Mirko Slomka ist nach 840 Tagen Arbeitslosigkeit in den Profifußball zurückgekehrt. Der 49-Jährige, der am 15. September 2014 beim HSV entlassen worden war, leitete den Trainingsauftakt des abstiegsbedrohten Zweitligisten Karlsruher SC. Um 11.43 Uhr stand der neue Coach zum ersten Mal mit den Profis auf dem Platz. "Abstiegskampf ist nicht reizend, aber in der Saison geht es nur um den Klassenerhalt. Das ist die große Herausforderung", so der Coach.

Slomka folgt bei den Badenern auf den am 4. Dezember entlassenen Tomas Oral und Interimscoach Lukas Kwasniok. Der frühere Trainer der Bundesligisten Schalke 04 und Hannover 96 hat beim KSC einen Vertrag bis zum 30. Juni 2018 unterschrieben. Slomkas neuer Assistent beim Viertletzten, der nur einen Punkt Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz hat, ist der frühere Profi Zlatan Bajramovic, der auch schon in Hamburg Slomka zur Seite stand.

In seiner Zeit beim HSV arbeitete Slomka auch mit seinem jetzigen Sportchef Oliver Kreuzer zusammen. "Ich habe ihn in Hamburg schätzen gelernt. Mirko ist ein absoluter Gewinn, wie er eine Mannschaft führt und auf welche Dinge er Wert legt", sagte Kreuzer über seinen alten und neuen Weggefährten, mit dem er unter anderem das Relegationsdrama gegen Greuther Fürth positiv bestreiten konnte.

„Hohe Erwartungen“ an Werder-Zugang

Werder Bremen hat an den dänischen Neuzugang Thomas Delaney „hohe Erwartungen“. Das sagte Sportchef Frank Baumann am Dienstag bei der Präsentation des Mittelfeldspielers. „Das hat er sich durch seine Leistungen erarbeitet“, meinte Baumann weiter. Der 25 Jahre alte Delaney kam vom FC Kopenhagen zum Fußball-Bundesligisten. „Thomas kann vieles deutlich besser, als ich es konnte“, meinte Werders Sportchef. Lächelnd fügte der frühere Nationalspieler an: „Er ist ein Box-to-box-Spieler, wie man heute sagt. Ich stand hauptsächlich vor der Abwehr rum.“

Beim Werben um Delaney gab es für Werder Konkurrenz aus der Premier League, zuletzt vor allem vom FC Everton. „Wir haben ihn Gott sei Dank früh verpflichtet, schon im Sommer hatten Vereine aus England Interesse“, berichtete Baumann. „Werder ist ein großer Club. Ich habe in Dänemark alles erreicht, was möglich war. Das ist der perfekte Schritt für mich“, sagte Delaney, der mit seinem alten Club viermal dänischer Meister wurde und auch in der Champions League spielte.

BVB-Auftakt ohne Götze und Guerreiro

Ohne Weltmeister Mario Götze, Europameister Raphael Guerreiro und vier weitere Spieler hat Borussia Dortmund am Dienstagmittag die Vorbereitung auf den Rest der Bundesliga-Saison aufgenommen. Götze fehlte beim Leistungstest krankheitsbedingt, Guerreiro ist nach einer Verletzung noch nicht wieder fit, er trainiert wie Sokratis, Neven Subotic, Sebastian Rode und Nuri Sahin zunächst individuell.

Besonders schmerzhaft ist darüber hinaus die Abstellung des Torjägers Pierre-Emerick Aubameyang für den Afrika-Cup in dessen Heimat Gabun (14. Januar bis 5. Februar). Der beste Torschütze der Liga (16 Tore) wird mindestens zwei Bundesliga-Spiele und womöglich das Pokal-Achtelfinale gegen Hertha BSC am 8. Februar verpassen.

Bayern ohne Boateng nach Katar

Ohne Nationalspieler Jérôme Boateng ist der FC Bayern München ins Trainingslager nach Katar aufgebrochen. Der Innenverteidiger fehlte am Dienstag wegen seiner Brustverletzung im Aufgebot von Trainer Carlo Ancelotti für die achttägige Reise an den Persischen Golf. Boateng soll sein Rehaprogramm in München fortsetzen.

Meier unterschreibt bis 2018 beim FCK

Norbert Meier ist wie erwartet der neue Trainer beim 1. FC Kaiserslautern. Nicht einmal einen Monat nach seinem Aus beim SV Darmstadt 98 wurde der 58-Jährige eine Spielklasse tiefer bei den „Roten Teufeln“ vorgestellt. Meier erhält beim Tabellen-13. einen Vertrag bis zum 30. Juni 2018 und ist damit Nachfolger des überraschend zurückgetretenen Tayfun Korkut.

„Ja, der Fußball schreibt schon ganz eigene Geschichten“, sagte Meier. Er war erst am 5. Dezember beim Bundesliga-Abstiegskandidaten Darmstadt beurlaubt worden. „Sie können sich sicher sein: Ich liebe Fußball und kann mich ganz schnell auf eine neue Aufgabe einstellen.“ Sportdirektor Uwe Stöver betonte: „Ich bin froh, einen solch gestandenen und erfahrenen Trainer präsentieren zu können.“

Völler fordert mehr von Chicharito

Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler erwartet nach einer schwachen Hinrunde eine Steigerung vom mexikanischen Stürmer Javier "Chicharito" Hernandez. "Von Chicharito muss jetzt mehr kommen. Er weiß selbst, dass er eine Schippe drauflegen muss. Ich glaube, dass ihm seine Hinrunde selbst am wenigsten gefallen hat", sagte Völler der "Bild" vor dem Abflug ins Trainingslager nach Orlando in den USA. In der laufenden Saison erzielte Chicharito sieben Tore für die Werkself, zum bisher letzten Mal traf der 28-Jährige beim 2:0 gegen Dortmund am 1. Oktober.

Wegen aufkommender Wechsel-Gerüchte stärkt Völler Chicharito aber den Rücken: "Wir brauchen ja einen guten, funktionierenden Chicharito." Als Grund für die Krise sieht Völler, "dass es seiner Freundin nicht gut ging. Das hat ihn vermutlich belastet. Wir werden wieder einen ganz anderen Chicharito sehen."

Choupo-Moting: Rücktritt statt Afrika-Cup

Der kamerunische Stürmer und Ex-HSV-Profi Eric Maxim Choupo-Moting (27) ist Medienberichten zufolge aus der Nationalmannschaft seines Landes zurückgetreten und wird somit nicht am Afrika-Cup in Gabun (14. Januar bis 5. Februar) teilnehmen.

Die Schalker haben dadurch im Trainingslager in Benidorm/Spanien zumindest einen Angreifer dabei, denn Klaas-Jan Huntelaar, Breel Embolo und Franco Di Santo sind verletzt. Allerdings sind drei andere Spieler aus dem Team von Trainer Markus Weinzierl für den Afrika-Cup nominiert: Nabil Bentaleb (Algerien), Abdul Rahman Baba und Nachwuchsmann Bernard Tekpetey (beide Ghana).

Rincón-Wechsel zu Juve fix

Juventus Turin hat den venezolanischen Nationalspieler und Tomás Rincón (28) verpflichtet. Der frühere Hamburger kommt vom Ligakonkurrenten FC Genua und erhält bei Juventus einen Vierjahresvertrag bis 2020. Die Ablöse beträgt acht Millionen Euro und kann sich, sollten entsprechende vertragliche Bedingungen erfüllt werden, um eine Million erhöhen. Das gab der Club am Dienstag bekannt.

Witsel: China statt Juve

Der nächste prominente Fußballer ist den Millionen aus China erlegen: Der belgische Nationalspieler Axel Witsel von Zenit St. Petersburg geht offenbar in die Super League zu Aufsteiger Tianjin Quanjian und hat dafür eine Offerte des italienischen Rekordmeisters Juventus Turin ausgeschlagen.

„Es war eine sehr schwere Entscheidung. Auf der einen Seite ein Top-Club wie Juventus und auf der anderen Seite ein Angebot, das ich für meine Familie nicht ablehnen konnte“, sagte der Mittelfeldspieler der Zeitung „Tuttosport“. Zuletzt galt der Wechsel des Belgiers zum Club von Weltmeister Sami Khedira bereits als sicher.

Der 27-Jährige soll dem Blatt zufolge bereits einen Dreijahresvertrag bei Tianjin unterschrieben haben, das vom italienischen Weltmeister Fabio Cannavaro trainiert wird. In diesem Zeitraum soll Witsel rund 60 Millionen Euro kassieren.

Wolfsburg erwartet zwei neue Spieler

Der abstiegsgefährdete VfL Wolfsburg erwartet beim ersten Training im neuen Jahr zwei neue Spieler. Riechedly Bazoer und Victor Osimhen sollen am Nachmittag (15.30 Uhr) erstmals gemeinsam mit der Mannschaft üben. Der niederländische Nationalspieler Bazoer kam in der Winterpause von Ajax Amsterdam. Der Nigerianer Osimhen hat bereits Einheiten in Wolfsburg absolviert, ist aber nach seinem 18. Geburtstag am Jahresende erst beim nächsten Punktspiel am 21. Januar gegen den HSV erstmals für den VfL spielberechtigt. Neu ist am Dienstag zudem Patrick Guillou. Der Franzose arbeitet zukünftig als Co-Trainer von Valérien Ismaël.