Fussball-Ticker

Transfer fix: Mandzukic verlässt Atlético Madrid

Mario Mandzukic wechselt zu Juve

Mario Mandzukic wechselt zu Juve

Foto: Victor Lerena / dpa

Aktuelle Meldungen, heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Fußball-Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

Bleibt Gündogan?

20:26 Uhr: Fußball-Nationalspieler Ilkay Gündogan will offenbar doch bei Borussia Dortmund bleiben. Dies sei "ganz klar wieder eine Option", sagte Ilhan Gündogan, der Manager des 24-Jährigen der Süddeutschen Zeitung. "Es spricht ja einiges dafür, dass Ilkay es in einem gewohnten, angenehmen Umfeld leichter fällt, wieder auf sein altes Niveau zu kommen", so der Onkel des Mittelfeldspielers weiter.

Gündogan hatte im April angekündigt, seinen bis 2016 laufenden Vertrag beim BVB nicht verlängern und den Klub vorzeitig verlassen zu wollen. Bayern München zeigte Interesse, doch man wurde sich nicht einig. Auch ein möglicher Wechsel zum FC Barcelona zerschlug sich.

Mit dem neuen Dortmunder Trainer Thomas Tuchel hat Gündogan bereits Kontakt aufgenommen. "Ilkay macht sich jetzt Gedanken", sagte sein Manager. Auch BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sieht nun "eine gewisse Wahrscheinlichkeit", dass Gündogan seinen Vertrag verlängern werde.

Mandzukic-Wechsel perfekt

19:41 Uhr: Der Wechsel des ehemaligen Bundesliga-Stürmers Mario Mandzukic von Atlético Madrid zum Champions-League-Finalisten Juventus Turin ist perfekt. Der 29 Jahre alte kroatische Fußball-Star unterschrieb am Montag einen Vierjahresvertrag beim italienischen Rekordmeister. Die Ablösesumme beträgt nach Angaben von Juve 19 Millionen Euro und ist in drei Raten zu zahlen. Zwei Millionen Euro könnten noch hinzukommen, wenn bestimmte Ziele erreicht werden.

"Turin ist eine sehr schöne Stadt. Ich freue mich und werde alles für Juventus geben", sagte Mandzukic in seinem ersten Gruß an die Tifosi des italienischen Rekordmeisters. Laut Gazzetta dello Sport erhält der ehemalige Wolfsburger und Münchner 3,5 Millionen Euro pro Saison plus Bonuszahlungen.

Mandzukic ist nach dem Argentinier Paulo Dybala (21), Torwart Alberto Brignoli (23) und Weltmeister Sami Khedira (28) bereits der vierte Juve-Neuzugang.

Parma startet in der Amateurliga

16:52 Uhr: Der italienische Pleiteclub FC Parma kann in der kommenden Saison bestenfalls auf einen Neustart in der Amateurliga hoffen. Bis zum Ablauf der Frist am Montagnachmittag fand sich kein Käufer, der den Verein noch vor dem Sturz in die Viertklassigkeit hätte bewahren können, wie der Verein mitteilte. Damit kann der Fußball-Club, der bereits im März für Pleite erklärt worden war und die vergangene Serie-A-Saison als Tabellenletzter beendet hatte, nur noch darauf hoffen, dass sich Investoren finden, die einen Neustart in der Serie D ermöglichen. In den vergangenen Monaten waren mehrere Versuche gescheitert, den hoch verschuldeten Club zu verkaufen.

Maradona will Fifa-Präsident werden

16:46 Uhr: Diego Maradona will Fifa-Präsident werden. „Ich bin Kandidat“, erklärte der argentinische Ex-Weltstar in einem Telefonat dem uruguayischen Sportjournalisten Víctor Hugo Morales, wie dieser am Sonntagabend (Ortszeit) über seinen Twitter-Account berichtete. Er habe Maradona angerufen, um ihn nach dem Gesundheitszustand seines Vaters zu fragen. Dabei habe Maradona ihm gesagt, er wolle für die Nachfolge des Fifa-Präsidenten Joseph Blatters kandidieren und ihm erlaubt, es zu veröffentlichen.

Morales gab die Kandidatur Maradonas auch in seiner Sendung im venezolanischen Fernsehsender Telesur bekannt. Der Weltmeister 1986 moderierte gemeinsam mit Morales während der Weltmeisterschaft in Brasilien bei der selben TV-Anstalt eine Sendung. Maradona hatte bei der Wahl des Fifa-Präsidenten im Mai den gegen Blatter unterlegenen jordanischen Prinzen Ali bin al-Hussein unterstützt. Der 54-Jährige hatte nach Blatters Ankündigung einer neuen Wahl des Fußball-Weltverbands erklärt, er könne bei einem Sieg des Prinzen eine Vizepräsidentschaft annehmen.

Torhüter Bravo will FC Barcelona verklagen

14.25 Uhr: Torhüter Claudio Bravo (32) geht offenbar gerichtlich gegen seinen Klub FC Barcelona vor. Der chilenische Konkurrent des deutschen Nationalkeepers Marc-André ter Stegen soll nach Informationen der baskischen Tageszeitung "El Diario Vasco" den Verein wegen einer angeblich noch ausstehenden Zahlung in Höhe von 1,3 Millionen Euro verklagt haben.

Bei der Summe handelt es sich um den im Vertrag verankerten Anteil von zehn Prozent an der Ablösesumme in Höhe von 13 Millionen Euro, die "Barca" vor einem Jahr beim Wechsel von Bravo von Real Sociedad San Sebastian zu den Katalanen gezahlt hatte.

In den nächsten Tagen soll es in Barcelona zu einem vom Gericht angesetzten Schlichtungsgespräch kommen. Allerdings ist Bravo zur Zeit mit Chile bei der Copa America im Einsatz.

Reina-Rückkehr nach Neapel fast perfekt

13.55 Uhr: Die Rückkehr von Torwart Pepe Reina vom FC Bayern München zum SSC Neapel ist so gut wie perfekt. Der Spanier soll am Dienstag den Medizin-Check in Italien absolvieren, wie Neapels Präsident Aurelio De Laurentiis am Montag sagte. „Morgen wird es in Rom ein Treffen mit Pepe Reina geben. Er wird den Medizin-Check absolvieren und dann ist alles bereit für eine Rückkehr nach Neapel“, erklärte de Laurentiis laut dem vereinseigenen Twitter-Account.

Tauschen Gomez und Immobile die Clubs?

12.15 Uhr: Der italienische Erstligist AC Florenz plant offenbar ohne Nationalspieler Mario Gomez und will den Angreifer in einem spektakulären Tauschgeschäft mit Ciro Immobile zu Bundesligist Borussia Dortmund transferieren. Das berichtet die Gazzetta dello Sport. Demnach setzt der neue Firorentina-Coach Paulo Sousa nicht auf die Dienste des 29-jährigen Gomez, Sportdirektor Pedro Pereira soll die Möglichkeiten für einen Wechsel sondieren.

Angeblich verlangt der AC Florenz bei einem Verkauf rund 12 Millionen Euro Ablöse, könnte sich jedoch mit acht Millionen Euro begnügen. Gomez' Vertrag läuft in Florenz noch bis Sommer 2017.

Matthäus stichelt gegen Podolski

11.10 Uhr: Wegen seiner Reservistenrolle bei Inter Mailand könnte Lukas Podolski nach Ansicht von Lothar Matthäus bald neuer Rekordspieler der deutschen Fußball-Nationalmannschaft werden. „Wenn der Poldi sich weiter so schonen darf, vielleicht er“, sagte Matthäus in einem Interview dem „kicker“.

Mit 150 Länderspielen ist der Weltmeister von 1990 immer noch Rekordnationalspieler Deutschlands. „Ich habe immer 90 Minuten gespielt, Podolski spielt immer nur neun Minuten bei Inter“, sagte der 54-Jährige. „Dadurch hat er weniger Verschleißerscheinungen, da kann er es vielleicht schaffen.“ Der 30-jährige Podolski, der in der abgelaufenen Rückrunde von Arsenal London an Inter Mailand ausgeliehen war, hat bisher 125 Länderspiele bestritten.

Kondogbia vor Wechsel zu Inter Mailand

10.45 Uhr: Der Wechsel des Franzosen Geoffrey Kondogbia vom AS Monaco zu Inter Mailand steht kurz vor dem Abschluss. Der 22-Jährige sollte am Montag den Medizin-Check bei dem Serie-A-Club absolvieren, wie Inter bei Twitter mitteilte. Zuvor waren in Monaco bereits die Verträge zum Wechsel des viermaligen französischen Nationalspielers, an dem auch Inters Lokalrivale AC Mailand interessiert war, unterzeichnet worden. Kondogbia hatte seit 2013 für den französischen Club AS Monaco gespielt. Medienberichten zufolge soll er einen Fünfjahresvertrag erhalten, es wird demnach eine Ablösesumme von etwa 35 Millionen Euro fällig.

Deutscher Cheftrainer für RB Salzburg

10.10 Uhr: Der österreichische Double-Gewinner Red Bull Salzburg hat den Deutschen Peter Zeidler zum Cheftrainer befördert. Der 52-Jährige, der zuletzt das Salzburger Farmteam FC Liefering gecoacht hatte, erhielt einen Zweijahresvertrag. Zwischen 2008 und 2011 war Zeidler unter Ralf Ragnick Co-Trainer des Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim.

Bei den Bullen folgt der Schwabe auf Adi Hütter, der den Klub trotz des Gewinns von Meisterschaft und Pokal nach Differenzen über die künftige sportliche Ausrichtung vorzeitig verlassen hatte.

Verband akzeptiert Sperre für Neymar

9.30 Uhr: Für Brasiliens Superstar Neymar ist die Copa América endgültig gelaufen. Zusammen mit dem 23-Jährigen habe man sich darauf verständigt, die vom südamerikanischen Fußballverband COMNEBOL verhängte Strafe zu akzeptieren, teilte Brasiliens Verband CBF am Montag mit. Neymar war wegen mehrerer Ausraster nach dem 0:1 gegen Kolumbien für vier Spiele gesperrt worden. Unter anderem soll er den Schiedsrichter beleidigt haben. Man erwarte nun, dass der COMNEBOL „mit der gleichen Härte, mit der gegen Neymar vorgegangen wurde, künftig in allen Wettbewerben des Verbandes“ vorgehen werde, heißt es in der Mitteilung weiter.

Chinas Frauen erhalten Rekord-Bonus

8.30 Uhr: Für das Erreichen des Viertelfinals bei der Frauen-Weltmeisterschaft in Kanada kassiert Chinas Fußball-Team rund 161 000 US-Dollar. Die Zuwendung sei die „höchste jemals gezahlte in der Geschichte von Frauen-Nationalteams“, sagte Yu Hongchen, Vizepräsident des chinesischen Fußballverbandes, der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua am Montag. China hatte nach einem 1:0 über Kamerun am Sonntag zum ersten Mal seit 2007 das Viertelfinale erreicht.

Firmino schießt Brasilien ins Viertelfinale

8.15 Uhr: Ohne den gesperrten Superstar Neymar, aber mit einem Torschützen aus der Bundesliga hat Rekordweltmeister Brasilien das Viertelfinale bei der Copa America in Chile erreicht. Roberto Firmino von 1899 Hoffenheim erzielte beim 2:1 (1:0) über Venezuela das zwischenzeitliche 2:0 und sicherte der Selecao somit den Gruppensieg. Vor 33.264 Zuschauern im Monumental-Stadion der Hauptstadt Santiago de Chile schlugen die Brasilianer in beiden Hälften jeweils früh zu, einmal durch Thiago Silva (9.), nach der Pause dann durch Firmino (52.). Nicolas Fedor erzielte in der 84. Minute den Anschlusstreffer für Venezuela und sorgte so für den Endstand. In der Runde der letzten Acht trifft Brasilien am Sonnabend auf Paraguay.

Mandzukic ist bereits in Turin

8.00 Uhr: Der Wechsel des ehemaligen Bayern-Stürmers Mario Mandzukic von Atlético Madrid zum Champions-League-Finalisten Juventus Turin ist vorbehaltlich der medizinischen Untersuchung perfekt. Der kroatische Fußball-Star kam am Sonntagabend auf dem Turiner Flughafen an und wurde vom vereinseigenen TV-Sender sogleich zum Interview gebeten.

"Turin ist eine sehr schöne Stadt. Ich freue mich und werde alles für Juventus geben", sagte Mandzukic in seinem ersten Gruß an die Tifosi des italienischen Rekordmeisters. Laut Gazzetta dello Sport zahlt Juve 18 Millionen Euro für Mandzukic, der einen Vierjahresvertrag unterschreiben und 3,5 Millionen Euro pro Saison plus Bonuszahlungen kassieren soll.

(HA/dpa/sid)