Rüdiger keine Dauerlösung – Durm wie ein E-Jugendlicher

Neuer: Eine alte Torwartregel besagt, dass man den Ball haben muss, wenn man rauskommt. Also: schwach.

Rüdiger (bis 83.): Solide. Eine Dauerlösung als Rechtsverteidiger ist der Stuttgarter allerdings nicht.

Kruse (ab 83.): Konnte Deutschlands erste Pflichtspielniederlage seit dem 28.Juni 2012 nicht mehr verhindern.

Hummels: Anders als vor zwei Jahren, als der Dortmunder die Italien-Pleite mit einem verlorenen Zweikampf an der Eckfahne einleitete, waren seine Fehler diesmal nicht spielentscheidend.

Boateng: Hätte sich nicht nur einige wilde Pässe ins Nirwana sparen können. Durfte sich auch die Schuld am ersten Gegentor mit Neuer teilen.

Durm: Hatte das Pech, dass seine verunglückte Kopfballabwehr über zwei Ecken zum ersten Gegentor führte. Beim zweiten Gegentor so zweikampfstark wie ein E-Jugendlicher.

Kramer (bis 71.): Teilweise so orientierungslos wie beim WM-Finale, als er nach einem Zusammenstoß zwischenzeitlich in eine Spalte des Raum-Zeit-Kontinuums gefallen war.

Draxler (ab 71.): Brauchte nicht mal eine Minute, um für Schwung zu sorgen.

Kroos: Der Boss in der Schaltzentrale leistete sich nahezu keine Fehler, konnte allerdings kaum überraschen.

Bellarabi: Löws 73. Debütant war Deutschlands Bester.

Götze: Gute Ansätze konnte man immer nur dann bestaunen, wenn sich der Münchner ins Mittelfeld fallen ließ.

Schürrle (bis 77.): Muss seinen Turbo in London liegen gelassen haben.

Podolski (ab 77.): In einem Hollywood-Film wäre der Volleyschuss des gebürtigen Polen nicht an die Latte, sondern ins Tor gegangen.

Müller: Gewöhnungsbedürftig waren nicht nur seine lila Schühchen.

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