Bundesliga

Frankfurt, Stuttgart und Mainz suchen neuen Trainer

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Tuchels Amtsmüdigkeit. Nach dem umjubelten Einzug in die Europa League sorgte Erfolgscoach Thomas Tuchel bei Mainz 05 für Katerstimmung. Der 40-Jährige will von seinem bis 2015 gültigen Vertrag zurücktreten. Tuchel sprach von einem „notwendigen Schritt, um meine Spieler und mein Mitarbeiterteam wieder positiv beeinflussen zu können“. Manager Christian Heidel erklärte die Zusammenarbeit für beendet, man werde Tuchels Bitte um Vertragsauflösung aber nicht nachkommen: „Verträge werden in Mainz eingehalten. Ihm ist bewusst, dass ein Vereinswechsel ohne Mainz 05 nicht möglich ist.“ Tuchel habe hinter seinem Rücken in den vergangenen Monaten mit Schalke und Leverkusen verhandelt.

Lewandowskis Stolz: Zum Abschied von Borussia Dortmund hat sich Robert Lewandowski selbst beschenkt. Mit seinen Saisontreffern 19 und 20 zum 4:0-Sieg bei Hertha BSC schloss der Pole die Saison als bester Schütze ab. „Ich bin stolz, danke an die Mannschaft“, sagte Lewandowski, der in der kommenden Spielzeit zum FC Bayern wechselt, den er am kommenden Sonnabend wiederum in Berlin im Pokalfinale noch einmal als Gegner trifft. In der vergangenen Spielzeit hatte Lewandowski am Ende sogar 24 Tore auf seinem Konto, allerdings hatte Leverkusens Stefan Kießling einmal mehr getroffen. Seit er 2010 von Lech Posen zum BVB kam, erzielte Lewandowski in 131 Bundesligaspielen 74 Tore.

Kellers Hochgefühl. Nach der besten Rückrunde der Vereinsgeschichte hat sich Schalke 04 im dritten aufeinanderfolgenden Jahr für die Champions League qualifiziert und die Position von Jens Keller damit nachhaltig gestärkt. „Wenn die Kritiker nicht sehen, dass wir einen guten Job gemacht haben, tun sie mir leid“, sagte der Trainer, der zwischenzeitlich höchst umstritten war, nach dem 4:1-Sieg gegen Absteiger Nürnberg. Keller hatte zeitweise bis zu elf Stammspieler ersetzen müssen, traf aber meist die richtigen Entscheidungen. Max Meyer und Leon Goretzka reiften sogar zu WM-Kandidaten.

Stevens’ Leere. Im Trubel der Meisterfeierlichkeiten des FC Bayern ging Huub Stevens’ Abschied vom VfB Stuttgart nach der 0:1-Niederlage in München fast unter. „Alles ist leer, ich will nicht nach drei, vier Monaten gegen die Wand laufen“, sagte der frühere HSV-Trainer. Er brauche einige Wochen, um Kräfte zu sammeln. Stevens, 60, hatte den VfB nur für zehn Spiele betreut und vor dem Abstieg gerettet. Sportdirektor Fredi Bobic versprach, „zeitnah“ einen Nachfolger zu präsentieren. Die gleiche Frist setzte sich Frankfurts scheidender Trainer Armin Veh, um seine Entscheidung bekannt zu geben.

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