Franck Ribéry steht vor der Krönung – oder doch Ronaldo?

In Zürich werden an diesem Montag die Weltfußballer des Jahres ausgezeichnet

Ehrung. Franck Ribéry oder Cristiano Ronaldo – oder doch zum fünften Mal Lionel Messi? An diesem Montag (18.30/Eurosport und Sky Sport News HD) kürt Fifa-Präsident Joseph S. Blatter im Züricher Kongresshaus den besten Spieler des Planeten. „Das ist natürlich wie ein Traum“, sagte der 30-jährige Franzose vom Triple-Sieger Bayern München, der bereits zu Europas Fußballer des Jahres gewählt wurde. Bei den Frauen könnte Nadine Angerer als zweite Deutsche nach der dreimaligen Titelträgerin Birgit Prinz (2003 bis 2005) sowie als erste Torhüterin zur Weltfußballerin gekrönt zu werden. Für die EM-Heldin „Natze“ spricht, dass ihre Konkurrentinnen, Vorjahressiegerin Abby Wambach (USA) und die fünfmalige Siegerin Marta (Brasilien), im Jahr 2013 keinen internationalen Titel vorzuweisen haben. Bei den Trainern ist Jupp Heynckes nach dem Dreifach-Triumph der Münchner Favorit vor Jürgen Klopp (Borussia Dortmund) und Sir Alex Ferguson (Manchester United).

Erleichterung. Ex-HSV-Profi Guy Demel von West Ham United hat im Spiel gegen Cardiff City nur eine leichte Gehirnerschütterung erlitten. Der 32-jährige Ivorer war beim 2:0-Sieg seines Teams mit einem Mannschaftskollegen und einem Gegenspieler zusammengeprallt und musste fünf Minuten auf dem Spielfeld behandelt und anschließend vom Platz getragen werden.

Edin. Der frühere Bundesliga-Torschützenkönig Edin Dzeko hat Manchester City am Sonntag den Weg an die Spitze der englischen Premier League geebnet. Der ehemalige Wolfsburger brachte City beim 2:0 auswärts gegen Newcastle United schon in der fünften Spielminute in Führung. Alvaro Negredo gelang in der Nachspielzeit (90.+5) der Endstand. Der FC Arsenal mit den Deutschen Per Mertesacker, Lukas Podolski und Mesut Özil kann an diesem Montag mit einem Erfolg bei Aston Villa den ersten Platz wieder übernehmen.

Ermittlungen. Mit Verärgerung hat der FC Barcelona auf den Antrag der Staatsanwaltschaft auf eine Untersuchung des 57-Millionen-Euro-Transfers von Brasiliens Superstar Neymar durch das höchste Strafgericht des Landes reagiert. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Unterschlagung durch Barcelonas Präsident Sandro Rossell. Im Spitzenspiel der spanischen Liga trennten sich am Sonnabend Atletico Madrid und Barcelona 0:0. Neymar und Lionel Messi wurden erst in der zweiten Halbzeit eingewechselt.

Entnervt. Mario Gomez hat sich sich auf seiner Facebook-Seite an seine Fans gewandt. „Aus zwei Monaten wurden nun schon fast vier, und das zehrt an meinen Nerven!“, schrieb er. „Ich weiß nicht, ob ich jemals so eine schwierige Phase hatte.“ Am 15. September hatte sich der Stürmer vom AC Florenz einen Innenbandteil-Riss und eine Zerrung im rechten Knie zugezogen. Damals waren die Mediziner von etwa sieben bis acht Wochen Pause ausgegangen.