Werders Trainer Dutt gehen vor dem Nordderby die Stürmer aus

Bremen/Hamburg. Doppelt hält besser – das dachte sich wohl auch Werder Bremens Trainer Robin Dutt, der wie sein Hamburger Pendant Rodolfo Cardoso am Mittwoch auf zwei Trainingseinheiten setzte. Dabei ließ der frühere DFB-Sportdirektor im Vormittagstraining vor allem das Offensivspiel mit einer ganzen Reihe von Übungen intensiv einstudieren. Dutts Problem: Nach den Verkäufen von Marko Arnautovic an Stoke City und Denni Avdic an AZ Alkmaar sowie den Ausleihgeschäften von Joseph Akpala (Kardemir Karabükspor) und Niclas Füllkrug (SpVgg Greuther Fürth) ist Werders Offensive ohnehin nur noch sehr dünn besetzt. Da nun aber auch noch Neu-Stürmer Franco di Santo nach seiner Roten Karte aus dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt gesperrt fehlt, gehen Bremen nun allmählich die Angreifer aus.

Dutt reagierte bereits auf die Personalnot in der Abteilung Attacke und ließ in dieser Woche U19-Stürmer Florian Grillitsch bei den Profis mittrainieren. Der 18-Jährige, der in der A-Jugend in fünf Spielen neun Treffer erzielte, könnte gegen den HSV am Sonnabend als Alternative für Nils Petersen auf der Bank sitzen. Getroffen hat der von Bayern im Sommer verpflichtete Stürmer in dieser Saison allerdings auch noch nicht – insgesamt durften die Bremer ohnehin erst drei Mal jubeln.

( (ks) )

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