GSK Bergedorf ausgeschlossen - Klub legt Protest ein

Das Sportgericht des Hamburger Fußball-Verbands (HFV) hat Hansa-Landesligist GSK Bergedorf bis Saisonende vom Spielbetrieb ausgeschlossen. Nach dem Oddset-Pokalspiel gegen den SC Concordia (7:8 n. E.) hatten Zuschauer und GSK-Verantwortliche den Dassendorfer Schiedsrichter Adrian Höhns angegriffen und Morddrohungen gegen ihn ausgestoßen. Die herbeigerufene Polizei befreite Höhns nach 90 Minuten aus dem Schiedsrichtercontainer (das Abendblatt berichtete). GSK ist damit zwangsabgestiegen, dürfte aber ab der nächsten Saison eine Klasse tiefer in der Bezirksliga spielen. Trainer Hakan Kardiken kündigte einen Protest vor dem HFV-Verbandsgericht an. Somit ist das Urteil noch nicht rechtskräftig. "Entweder sollte der Verein ganz geschlossen werden oder wir kriegen eine faire Chance und dürfen weiterspielen", sagte Karadiken. GSK wird damit also vorläufig weiter am Spielbetrieb teilnehmen.

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