Dortmunder Festspiele in Hamburg endeten titellos

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Hamburg. Das Wochenende in Hamburg fing für Borussia Dortmund am Freitag wahrlich meisterhaft an. Auf der Meisterfeier des Fußball-Magazins "11 Freunde" im Curio-Haus an der Rothenbaumchaussee räumte der deutsche Doublesieger bei der Preisverleihung die Auszeichnungen ähnlich souverän wie in der vergangenen Saison ab. BVB-Coach Jürgen Klopp wurde als bester Trainer geehrt, Borussen-Sportchef Michael Zorc bekam von Laudator Helmut Schulte die Auszeichnung des besten Managers. Dortmunds Anhänger wurden als die besten Fans der Liga, Neuzugang Marco Reus als Spieler der Saison und Routinier Sebastian Kehl als Typ des Jahres gewählt. Lediglich den Preis für den Newcomer der Saison erhielt mit Bayerns David Alaba ein Nicht-Dortmunder. Zu der 21-köpfigen Jury gehörte auch Bundestrainer Joachim Löw.

"Wenn ihr wirklich cool sein wollt, dann zeichnet ihr nächstes Mal nicht mich als den besten Trainer, sondern das ganze Trainerteam aus", sagte der braun gebrannte Klopp, kurz nachdem ihm Ex-Trainer Hans Meyer die Auszeichnung in die Hände gedrückt hatte. Vom HSV vor Ort waren die Vorstände Joachim Hilke und Oliver Scheel, die im rappelvollen Curio-Haus auch dem ehemaligen Vorsitzenden Bernd Hoffmann über den Weg liefen.

Nach dem 1:0-Sieg im Halbfinale des Liga total Cups gegen den HSV vergab der BVB allerdings gegen Werder Bremen den Gewinn des ersten inoffiziellen Titels der neuen Saison. Werder führte früh durch Niclas Füllkrug (3.) und Mehmet Ekici (6.), doch Marco Reus und Robert Lewandowski drehten die Begegnung innerhalb von drei Minuten. Erst traf Reus mit einem Freistoß (22.), dann legte Lewandowski einen Doppelpack nach (24., 25.). Aaron Hunt schaffte den Ausgleich (49.) und rettete Werder ins Elfmeterschießen. Dort scheiterten für den BVB Subotic und Großkreutz.

( (ks/lx) )