Frankreich

Verbandschef tritt zurück - Ribéry fehlt Bayern länger

Paris. Frankreichs Fußballkrise hat ein erstes Bauernopfer gefordert: Nach dem Vorrundenaus in Südafrika ist Verbandspräsident Jean-Pierre Escalettes abgetreten. Der 75-Jährige übernahm damit die Verantwortung für die schmähliche Vorstellung. Sein Rücktritt war von diversen Politikern gefordert worden. Unterdessen wurde bekannt, dass Mittelfeldregisseur Franck Ribéry später als erwartet ins Training des FC Bayern München einsteigen wird. Ribéry, der am Freitag an beiden Leisten operiert worden war, solle von der kommenden Woche an wie alle WM-Teilnehmer des Double-Gewinners drei Wochen Urlaub machen, sagte Vereinssprecher Markus Hörwick. Diese Entscheidung sei in Absprache mit Trainer Louis van Gaal getroffen worden. Ribéry soll nun erst am 25. Juli zur Mannschaft zurückkehren. Zunächst war er für den 15. Juli in München zurückerwartet worden, wenn van Gaal die zweite Phase der Saisonvorbereitung einläutet. Der Franzose werde in seinem dreiwöchigen Urlaub ein Aufbautraining unter Anleitung eines Bayern-Physiotherapeuten absolvieren, sagte Hörwick.