Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika

Morgen ist Anpfiff - die zehn wichtigsten Fragen zur WM

Foto: picture alliance / dpa / picture alliance / dpa/dpa

Morgen geht es endlich los, das Fußball-Fest des Jahres. Alles, was Sie über die Weltmeisterschaft in Südafrika wissen sollten, erfahren Sie hier.

Wo bekommt man noch Karten?

Eintrittskarten sind über die Website fifa.com oder vor Ort bei den Ticketcentern erhältlich. Bis zum 11. Juli läuft die letzte Verkaufsperiode. Wer noch die WM live im Stadion miterleben möchte, sollte sich beeilen. Es herrscht das Gesetz: Wer zuerst kommt, der malt zuerst. Die Vorrunden-Begegnungen der deutschen Mannschaft sind ausverkauft. Für die K.-o. -Runde ist die Anzahl der Karten stark begrenzt.

Wie viele Tickets kann ich kaufen?

Jede Person darf maximal vier einzelne Karten für bis zu sieben Spiele erwerben. Auch bei Teamserien-Tickets, mit denen man einer Nation folgt, können maximal vier Karten gekauft werden.

+++ Alle Spiele live - und der Eintritt ist frei - Was Sie über das Fanfest in Hamburg wissen müssen +++

Wie teuer sind die Karten?

Die Preise für die Einzeltickets starten ab 60 Euro für ein Gruppenspiel der Kategorie 3 und enden bei 700 Euro für einen Sitzplatz der Kategorie 1 für das Finale. Die Teamserien-Karten kosten je nach Ticketart und Kategorie zwischen 200 und 2100 Euro.

Wie ist das Wetter in Südafrika?

Während der WM ist in Südafrika Winter, dennoch herrschen dort auch zu dieser Jahreszeit angenehme Temperaturen. Im Quartier der deutschen Elf in der Nähe von Pretoria wird sich das Quecksilber tagsüber wohl bei 16 bis 22 Grad einpendeln. Nachts kann die Temperatur auf bis zu 4 Grad sinken.

In wie vielen Stadien wird bei der Weltmeisterschaft gespielt?

Die WM-Partien werden in insgesamt zehn Stadien ausgetragen. Eröffnungs- und Finalspiel finden im Soccer City Stadion von Johannesburg (88 000 Zuschauer) statt. Die deutsche Auswahl bestreitet ihre Gruppenspiele in Durban (69 000), Port Elizabeth (46 000) und im Soccer City Stadion. Die weiteren Stadien: Johannesburg Ellis Park (61 000), Kapstadt (66 000), Pretoria (49 000), Bloemfontein (45 000), Rustenburg (44 000), Nelspruit (43 000), Polokwane (45 000).

Mit welchem Ball wird bei der 19. Fifa-WM gespielt?

Sportartikelhersteller Adidas stellt den Ball für Südafrika her. "Jabulani" heißt der offizielle Spielball und ist das elfte "Leder", das Adidas für eine WM ins Rennen schickt.

+++ Alles zur Fußball-WM finden Sie hier +++

Welche TV-Sender übertragen die WM?

Die ARD und das ZDF werden 55 der 64 Partien übertragen, darunter alle Begegnungen der deutschen Auswahl sowie die beiden Halbfinals und das Finale. RTL hat sich die Rechte für sechs Spiele der Vorrunde gesichert, weitere drei kommen in den K.-o.- Runden hinzu. Pay-TV Sender Sky zeigt alle Spiele.

Wer sind die Moderatoren und TV-Experten?

Bei der ARD werden die Duos Gerhard Delling/Günter Netzer und Reinhold Beckmann/Mehmet Scholl zum Einsatz kommen. Gerald Asamoah und Nia Künzer berichten für das ARD-Morgenmagazin. Das ZDF stellt Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein Oliver Kahn und Urs Meier zur Seite. Student Dennis Wiese wird als Fan-Experte auftreten. Günther Jauch und Florian König moderieren für RTL. BVB-Coach Jürgen Klopp und Jürgen Klinsmann fungieren als Experten. Während Olaf Thon bei den Frühstücksnachrichten analysiert, berichten Reiner Calmund und Werner Hansch von einem Kreuzfahrtschiff. Sky setzt auf die Dienste der Experten Franz Beckenbauer, Stefan Effenberg, Jens Lehmann und Christoph Metzelder. Sebastian Hellmann, Marcel Reif und Fritz von Thurn und Taxis werden ebenfalls vor Ort anwesend sein. Patrick Wasserziehr, Dieter Nickles und Jessica Kastrop informieren aus Deutschland.

Darf ich die WM im Büro per Radio und TV verfolgen?

Zwar ist ein Radio- und Fernsehempfang nicht untersagt, insbesondere, solange Radio oder Fernseher nur im Hintergrund laufen, jedoch darf der Arbeitsablauf nicht darunter leiden.

Wie viele Schiedsrichter kommen zum Einsatz?

Die WM wird von 29 Unparteiischen geleitet. Auch ein deutscher Schiedsrichter wird vertreten sein. Wolfgang Stark aus Landshut, Schiedsrichter des Jahres, wird zusammen mit seinen Assistenten Jan-Hendrik Salver und Mike Pickel die Partie Argentinien gegen Nigeria (12. Juni) pfeifen.