Einstweilige Verfügung gegen Zwanziger

Augsburg. DFB-Präsident Theo Zwanziger darf die Affäre um den ehemaligen Schiedsrichtersprecher Manfred Amerell und den Fifa-Referee Michael Kempter nicht mehr mit den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche vergleichen. Das hat das Landgericht Augsburg mit dem Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen Zwanziger angeordnet. Das Gericht ist der Ansicht, Zwanzigers Vergleich verletze das Persönlichkeitsrecht von Amerell. Bei einem Verstoß würde auf den Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ein Ordnungsgeld von bis zu 250 000 Euro zukommen.