Menschlich gesehen

Der Bundes-Jogi

Im inoffiziellen Wettbewerb um den Titel des beliebtesten Deutschen macht er Horst & Horst (Köhler und Schlämmer) mächtig Konkurrenz: Joachim "Jogi" Löw.

Der Trainer der deutschen Fußballnationalmannschaft ist spätestens seit Sonnabend, als sich sein Team für die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika qualifizierte, Liebling aller ballkundigen Bundesbürger.

Dabei verabscheut der Badener, der sich schon bei der Fußball-WM im eigenen Lande als Klinsmanns Co-Trainer Respekt verschaffte, den Trubel um die eigene Person. Der 49-Jährige mag es ruhig. Er wohnt noch immer im beschaulichen Freiburger Stadtteil Wiehre, genießt die spärliche Freizeit mit Frau Daniela und freut sich, dass Mutter Hildegard und zwei seiner drei jüngeren Brüder ganz in der Nähe leben. Fremden traut der akribische Fußballlehrer nicht auf Anhieb über den Weg.

Gelingt es aber, sein Vertrauen zu gewinnen, ist ein unterhaltsamer Abend garantiert. Joachim Löw kann für taktische Modelle schwärmen wie andere für einen Konzertbesuch.

( (ks) )