HSV-Vorstandschef Jarchow analysiert die EM bei "Matz ab"

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Hamburg. "Matz ab" mit dem Chef: Der HSV-Vorstandsvorsitzende Carl Jarchow war bei "Matz ab live" im Schnelsener Champs mit von der Partie und sprach über die EM, die DFB-Elf und auch speziell über den HSV.

Von der aktuellen Mannschaft ist mit Jaroslav Drobny als tschechischer Ersatzkeeper bei der EM ja nur ein Hamburger Profi vertreten, beim Team von Joachim Löw herrscht Ebbe total, wenn es um HSV-Spieler geht. "Ich bin nicht enttäuscht, aber ich hätte mich schon gefreut, wenn es der eine oder andere von uns geschafft hätte", sagte Jarchow. "Dennis Aogo war ja lange der heißeste Kandidat, für ihn tut es mir leid. Aber es liegt ja sicherlich auch mit daran, dass wir keine besonders gute Saison gespielt haben." Mit dem HSV soll es in der neuen Saison wieder steil bergauf gehen und in Zukunft möglichst wieder einen oder mehr Nationalspieler vom HSV geben. Jarchow: "Das würde mich riesig freuen, wenn das klappen würde, das ist doch auch unser Ziel, denn das würde bedeuten, dass wir eine gute Entwicklung nehmen."

Auf einem überaus positiven Weg sieht Jarchow die deutsche Mannschaft, "Deutschland hat, obwohl die Vorbereitung ja ein wenig holprig verlaufen ist, bislang hervorragend gespielt. Und das in dieser starken Gruppe mit Portugal, Holland und Dänemark. Dass die Mannschaft Potenzial hat, das wussten wir, aber dass sie auf den Punkt genau so gut spielt, dazu muss man den Verantwortlichen gratulieren."

Auch ein viel ernsteres Thema wurde noch besprochen: HSV-Ochsenzoll. Heute findet eine Versammlung statt, noch immer ist die Auflösung des HSV Ochsenzoll e. V (das Abendblatt berichtete) offen. Ein wunder Punkt des HSV? "Kein wunder Punkt, sondern ein ärgerlicher. Weil sich das alles so lange hinausgezögert hat." Der HSV-Chef weiter: "Es wird festgestellt werden, dass nicht alle 53 000 stimmberechtigten Mitglieder da sind, und dann geht es im September weiter." Und dann? Wird der Geldhahn zugedreht? Jarchow: "Nur, wenn es keine Entscheidung gibt. Denn dann würde der HSV seine Gemeinnützigkeit verlieren."

Die Matz-ab-Analyse mit HSV-Vorstandschef Carl Jarchow auf www.abendblatt.de

( (sm/ma) )