Kaiserslautern. Diesmal reicht eine Führung nicht: Kaiserslautern muss unter dem neuen Trainer Grammozis einen Rückschlag hinnehmen. Hertha kämpft sich allmählich nach oben.

Hertha BSC hat Pokal-Viertelfinalist 1. FC Kaiserslautern und dessen neuen Trainer Dimitrios Grammozis in der 2. Bundesliga gestoppt. Die Hauptstädter setzten sich nach Rückstand noch mit 2:1 (0:1) und nähern sich allmählich der Spitzengruppe.

Für Kaiserslautern geht der Negativtrend in der Liga weiter: Es war bereits die fünfte Niederlage in Serie. Am Dienstag waren die Pfälzer mit einem 2:0 gegen Nürnberg im DFB-Pokal weitergekommen

Vor 45.308 Zuschauern erzielten Florian Niederlechner (49. Minute) und Marc Oliver Kempf (82.) die Tore für die Gäste. Almamy Touré (16.) hatte den FCK zunächst in Führung gebracht.

In der Folge war Kaiserslautern die aktivere Mannschaft und verdiente sich so die knappe Pausenführung. Der Vorsprung der Gastgeber hielt nach Wiederbeginn aber nicht lange. Niederlechner traf sehenswert per Fallrückzieher zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Der zur Pause erst eingewechselte FCK-Profi Affez Aremu sah nach 60 Minuten die Rote Karte wegen groben Foulspiels.

Die Berliner erspielten sich in der Folge nur wenige große Möglichkeiten. Kaiserslauterns Torhüter Julian Krahl parierte einen Schuss von Jonjoe Kenny noch glänzend. Nach der folgenden Ecke war er dann machtlos, als Marc Oliver Kempf den Ball aus kurzer Distanz zum 1:2 über die Linie stocherte. Der FCK drängte noch einmal nach vorne, doch der Ausgleich gelang nicht mehr.