Berlin. Seit 16 Spielen hat Union nicht gewonnen. Natürlich will der neue Trainer einiges verändern - aber mit Augenmaß.

Union Berlins Trainer Nenad Bjelica hat bei der Vorbereitung auf sein Liga-Debüt mit den Köpenickern auf einen Mittelweg zwischen frischen Impulsen und einem Übermaß an Neuerungen gesetzt.

„Die Mannschaft ist in einem Zustand, wo wir nicht zu viele Informationen geben wollen. Wir sind am Ende der Hinrunde. Die Mannschaft hat sehr viele Spiele gehabt“, sagte der Kroate vor seiner ersten Partie auf der Bank im Stadion An der Alten Försterei.

Am Samstag empfängt der Tabellenletzte Borussia Mönchengladbach (15.30 Uhr/Sky). „Ich bin voll überzeugt, dass sie mit neuer Kraft, neuer Energie, neuem Trainer auch nicht zu viele Informationen braucht. Sie haben das Nötigste bekommen und ich hoffe, dass wir das auch im Spiel umsetzen können.“

Der 52-Jährige zeigte sich zufrieden. „Bei drei Trainingseinheiten kannst du nicht wirklich alles trainieren, was du machen möchtest am Samstag beim Spiel. Aber den Großteil haben wir trainiert und die Spieler haben das sehr gut umgesetzt. Sie wissen, was die Idee ist, was wir im Spiel wollen“, sagte er. Seine Mannschaften seien immer heimstark gewesen, sagte Bjelica. „Ich hoffe, dass das auch bei Union Berlin gleich klappen wird.“