Brasilien

Ex-HSVer Guerrero und Team ehren Senna mit Helm-Hommage

Paolo Guerrero und seine Teamkollegen des brasilianische Fußballklub SC Corinthians aus Sao Paulo haben den vor 20 Jahren verstorbenen Formel-1-Fahrer Ayrton Senna mit einer außergewöhnlichen Geste die Ehre erwiesen.

Manaus. Der brasilianische Fußballklub SC Corinthians aus Sao Paulo hat Ayrton Senna, den berühmtesten Sohn der Metropole, zum Gedenken an dessen 20. Todestag am 1. Mai eine besondere Ehre erwiesen. Die Kicker aus Sennas Geburtsstadt liefen im Pokalspiel bei Nacional Manaus mit Helmen im berühmten gelb-grün-schwarzen Senna-Design in die Arena da Amazônia ein.

Unter dem Jubel der Fans setzten sich die Spieler die Helme kurz auf und erwiesen damit dem Rennfahrer-Idol ihre Ehre. Das Spiel gewann der fünfmalige Meister Corinthians durch Tore von Romarinho, Cléber und den früheren HSV-Profi Paolo Guerrero mit 3:0.

Unterdessen haben Tausende Formel-1-Fans im Autodromo Enzo e Dino Ferrari in Imola des Todes von Ayrton Senna gedacht. Der dreimalige Weltmeister war vor genau 20 Jahren am 1. Mai 1994 beim Großen Preis von San Marino in der siebten Runde schwer verunglückt und etwa vier Stunden später in einer Klinik in Bologna gestorben.

Familienmitglieder, ehemalige Fahrerkollegen wie Gerhard Berger und Mika Häkkinen, aber auch die beiden aktuellen Ferrari-Piloten Fernando Alonso und Kimi Räikkönen waren bei der Feier ebenfalls anwesend. Berger, bei McLaren Sennas langjähriger Teamkollege, sagte: „Ich denke, wir stimmen alle darin überein, dass er der beste Fahrer aller Zeiten war.“

Genau um 14.17 Uhr, als Senna damals am Rennsonntag mit seinem Williams-Renault auf der welligen Piste in eine Betonmauer in der Tamburello-Kurve geprallt war, erinnerte die Menge schweigend an die Tragödie. Schon tags zuvor war damals der Österreicher Roland Ratzenberger im Abschlusstraining tödlich verunglückt.

Ayrton Senna gewann 1988, 1990 und 1991 den Fahrer-Weltmeistertitel in der Formel 1. Am 1. Mai 1994 verunglückte der 34-Jährige beim Großen Preis von San Marino in Imola tödlich. (dpa/sid/HA)