Bundesliga

Müller und Musiala treffen – Bayern mühelos gegen Wolfsburg

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Torschützen unter sich: Thomas Müller (l.) traf zum 2:0, Jamal Musiala (M.) erzielte die Führung. Ein Treffer von Sadio Mané (r.) wurde vom VAR einkassiert.

Torschützen unter sich: Thomas Müller (l.) traf zum 2:0, Jamal Musiala (M.) erzielte die Führung. Ein Treffer von Sadio Mané (r.) wurde vom VAR einkassiert.

Foto: Imago Images

Der Rekordmeister startet perfekt in die Saison. Musiala und Müller sorgen für den Heimsieg. Mainz und Union Berlin trennen sich Remis.

München. Der FC Bayern-Express um Jamal Musiala ist nicht zu stoppen, hat aber etwas Fahrt rausgenommen. Der furios in die Saison gestartete Rekordmeister gewann zwar auch gegen den VfL Wolfsburg souverän mit 2:0 (2:0) und setzte seine Siegesserie fort - die Münchner traten im Duell mit ihrem Ex-Trainer Niko Kovac allerdings lange nicht so glanzvoll wie bei RB Leipzig (5:3) oder Eintracht Frankfurt (6:1) auf.

Der erneut auffällige Musiala brachte die Bayern in der 33. Minute in Führung. Thomas Müller erhöhte auf 2:0 (44.). Kovac, der 2019 mit den Münchnern das Double gewonnen hatte, und sein VfL konnten den Favoriten in einigen Phasen ärgern, waren aber vor 75.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena zu harmlos für eine Überraschung.

Mainz und Union Berlin mit Nullnummer bei Hitzeschlacht

Unmittelbar nach Abpfiff zog es die geschlauchten Profis von Mainz 05 und Union Berlin schnell in den Schatten. Und alle waren froh, dass der torlose Fußball-Kampf in großer Hitze endlich vorbei war. „Dass es ein Kampfspiel wird, haben wir gewusst. Dass es aber so ekelhaft wird...“, sagte der Mainzer Stürmer Karim Onisiwo, der nach einem Doppelpack in der Vorwoche diesmal blass blieb und nur noch eine Abkühlung herbeisehnte. „Auf jeden Fall geht es in die Eistonne, auf die freue ich mich.“

Unions Aushilfskapitän Rani Khedira wirkte derweil ein wenig enttäuscht, dass er dem angereisten Bruder Sami - Weltmeister von 2014 - nicht mehr Spektakel zeigen konnte. „Ich hätte jedem Fan gerne ein ansehnlicheres Spiel geboten, aber das Leben ist kein Wunschkonzert“, ordnete Khedira nach der über weite Strecken tristen Nullnummer ein. Beide Clubs verpassten nach dem siegreichen Auftakt zwar einen perfekten Sechs-Punkte-Start, können aber mit der Ausbeute von vier Zählern durchaus zufrieden sein.

„Wir haben die Sachen, die ich gefordert habe, gut umgesetzt“, befand der Mainzer Trainer Bo Svensson. Während die 05er die Chance auf den ersten Sechs-Punkte-Start seit neun Jahren liegenließen, freut sich Union über den besten Saisonauftakt der noch jungen Bundesliga-Historie. „Es war ein zähes Spiel. Es war sicherlich nicht allzu schön. Aber von Seiten des Trainers bin ich eigentlich zufrieden“, sagte Coach Urs Fischer, der mit dem Remis gut leben konnte: „Wir nehmen den Punkt sehr gerne mit nach Hause.“

( dpa/SID )

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