Fußball-Ticker

Ex-HSV-Trainer Slomka soll Podolskis Club übernehmen

| Lesedauer: 16 Minuten
Mirko Slomka (r.) 2006 mit dem damaligen Bayern-Star Lukas Podolski: Der frühere HSV-Trainer soll angeblich den Club des Ex-Weltmeisters übernehmen.

Mirko Slomka (r.) 2006 mit dem damaligen Bayern-Star Lukas Podolski: Der frühere HSV-Trainer soll angeblich den Club des Ex-Weltmeisters übernehmen.

Foto: Werek Natascha Haupt / picture-alliance/ dpa

Aktuelle Meldungen und Transfergerüchte. Der Fußball-Ticker des Hamburger Abendblatts hält Sie auf dem Laufenden.

Der Fußball-Ticker am Dienstag, den 21. Juni 2022:

Hallers Transfer zum BVB vor dem Abschluss

Borussia Dortmund steht vor der Verpflichtung von Sébastien Haller (27) als Nachfolger des abgewanderten Stürmerstars Erling Haaland. Berichten von Sport1 und ESPN zufolge besteht zwischen Verein und Spieler Einigkeit über einen langfristigen Vertrag. Ajax Amsterdam sei von seiner 40-Millionen-Euro-Forderung abgerückt und werde ein niedrigeres Ablöse-Angebot akzeptieren. Beide Quellen berichten, der Wechsel solle noch in dieser Woche verkündet werden.

Haller ist noch bis 2024 an Ajax gebunden, das bereits Trainer Erik ten Hag (Manchester United) sowie die Profis Noussair Mazraoui und Ryan Gravenberch (beide Bayern München) verloren hat. Der ivorische Nationalspieler kommt für Ajax in 65 Pflichtspielen auf 47 Treffer und ist dem Vernehmen nach die Wunschlösung der Borussia für die Haaland-Nachfolge.

Werder veranstaltet Abschiedsspiel für Pizarro

Mehr als zwei Jahre nach seinem Karriereende im Sommer 2020 wird Fußball-Bundesligist Werder Bremen im September ein Abschiedsspiel für seine Stürmer-Legende Claudio Pizarro veranstalten. Zu Ehren des 43 Jahre alten Peruaners werden eine Auswahl alter Freunde und Kollegen sowie die Traditionself des FC Bayern München am 24. September im Bremer Weserstadion gegeneinander antreten. Die Coronavirus-Pandemie stand diesem lange geplanten Abend bislang im Weg.

Pizarro bestritt in seiner Karriere insgesamt 489 Bundesliga-Spiele für Werder Bremen, Bayern München und den 1. FC Köln. Für die Bremer war er in vier verschiedenen Phasen aktiv, für die Bayern zwei Mal. In der Saison 2007/08 spielte Werders Rekordtorschütze zudem für den englischen Spitzenclub FC Chelsea. Seit dem Ende seiner aktiven Karriere ist Pizarro als Botschafter für den FC Bayern tätig.

Ex-HSV-Trainer Slomka soll Podolskis Trainer werden

Der frühere HSV-Trainer Mirko Slomka verhandelt offenbar über einen Wechsel zum 14-maligen polnischen Meister Gornik Zabrze, dem aktuellen Club von Altstar Lukas Podolski. Das berichtete die „Bild“-Zeitung am Montagabend. Demnach sei Slomka am Wochenende mit seinem Berater nach Polen geflogen.

Bei Gornik gilt er demnach noch vor dem 34-jährigen Bartosch Gaul vom Regionalligisten FSV Mainz 05 II als Topkandidat auf den seit einer Woche vakanten Trainerposten.

Der 54 Jahre alte Slomka trainierte in der Bundesliga neben dem HSV (Februar bis September 2014)) noch den FC Schalke 04 und seinen Heimatclub Hannover 96. Der in Polen geborene Podolski wechselte vor einem Jahr zu dem Lieblingsclub seiner Jugend.

Ähnlich mit Reichskriegsflagge? Kiel kontert Trikot-Kritik

Ähnlichkeit mit der Reichskriegsflagge? Fußball-Zweitligist Holstein Kiel hat die teils heftige Kritik an seinen neuen Heimtrikots energisch zurückgewiesen. Man habe nicht nur die positiven, sondern auch die kritischen Stimmen zur Kenntnis genommen, heißt es in einem Tweet der Kieler: „An dieser Stelle möchten wir aber klarstellen, dass wir uns in jeglicher Form von Rassismus oder rechtem Gedankengut distanzieren. Die Farben unseres Trikots sind blau, weiß, rot: Die Farben von Schleswig-Holstein. Im Original ist dies auch deutlich zu erkennen.“

Holstein hatte am Montagabend seine neuen Trikots im Internet präsentiert. Auf dem Heimtrikot verlaufen die Farben dunkelblau, weiß und rot quer über die Brust. In Kommentaren wurde eine Analogie zur Reichskriegsflagge hergestellt. Diese setzt sich aus den Farben schwarz, weiß und rot zusammen und wurde unter anderem von der deutschen Wehrmacht im dritten Reich verwendet. Seitdem gilt sie als Nazisymbol und ist verboten.

Während des Umbaus: Barcelona zieht ins Olympiastadion

Wegen der in der kommenden Woche beginnenden umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen des Stadions Camp Nou wird der spanische Topclub FC Barcelona in der Saison 2023/24 seine Heimspiele im Olympiastadion von Barcelona austragen. Dies erklärte Vereinspräsident Joan Laporta.

Die Arena auf dem Montjuic bietet allerdings nur 55.121 Zuschauern Platz, das Camp Nou ist aktuell für 99.354 Besucher zugelassen. In der kommenden Spielzeit sowie zwischen 2024 und 2026 kann unter Einschränkungen in Camp Nou gespielt werden. Einen exakten Termin für den Abschluss der Bauarbeiten gibt es aktuell noch nicht.

Prämien: Schweizer Verband stellt Frauen gleich

Auch der Schweizerische Fußballverband (SFV) sorgt für mehr finanzielle Geschlechtergerechtigkeit. Wie der SFV mitteilte, zahlt Hauptsponsor Credit Suisse künftig die gleichen Prämien an die Frauen- und Männer-Nationalteams aus. Der SFV selbst setze „mit eigenen Maßnahmen das Bestreben nach Gleichstellung fort“.

Bis 2024 werden im SFV „sämtliche partnerbezogenen Erfolgsprämien“ für die Frauen- und Männer-Nationalteams zu 100 Prozent angeglichen. Dies betreffe die Bonuszahlungen, die beispielsweise bei erfolgreicher Qualifikation für eine EM- oder WM-Endrunde oder bei Erfolgen bei diesen Turnieren anfallen. Die zusätzlichen Mittel würden „direkt an die Spielerinnen und Spieler ausbezahlt“.

Ebenfalls gleichgestellt werden ab sofort die Entschädigungen für kommerzielle Rechte. Eine weitere Anpassung erfolge im Bereich der UEFA- und FIFA-Einnahmen bei sportlichen Erfolgen.

Mané zum Medizincheck in München eingetroffen

Bayern Münchens künftiger Star Sadio Mané ist in München eingetroffen. Der 30 Jahre alte Offensivspieler aus dem Senegal soll im Laufe des Dienstags den Medizincheck absolvieren und dann beim FC Bayern einen Vertrag bis 2025 unterschreiben. Mehrere Medien berichteten über die Ankunft des Profis am Münchner Flughafen. Der TV-Sender Sky Sport News zeigte Bilder der Privatmaschine. Mané und seine Begleiter wurden auf dem Rollfeld von einer Limousine abgeholt.

Der Wechsel des Offensivspielers vom FC Liverpool zum FC Bayern gilt seit Ende vergangener Woche als praktisch perfekt. Beide Vereine hatten sich auf einen Transfer verständigt. Manés Vertrag in Liverpool wäre 2023 ausgelaufen. Die Bayern sollen eine Sockel-Ablöse von 32 Millionen Euro für ihn bezahlen. Diese kann dem Vernehmen nach durch gewisse Zusatzzahlungen auf bis zu 41 Millionen anwachsen.

DFB unterstützt Wiederwahl von UEFA-Chef Ceferin

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird beim UEFA-Kongress 2023 Amtsinhaber Aleksander Ceferin für eine weitere Periode als Präsident unterstützen. Dies teilte der DFB am Dienstag auf seiner Homepage mit. „Aleksander Ceferin hat sich in dieser Rolle profiliert und den europäischen Fußball sicher durch herausfordernde Krisen wie die Corona-Pandemie geführt“, sagte DFB-Präsident Bernd Neuendorf. Man begrüße „ausdrücklich“ Ceferins ablehnende Haltung zur Gründung einer europäischen Super League.

„Der DFB hat volles Vertrauen in sein Handeln und in ihn als Person“, sagte Neuendorf. Der 47. Kongress der Europäischen Fußball-Union ist für 5. April 2023 in Lissabon angesetzt. Bis zum 5. Januar gibt es für die UEFA-Mitgliedsverbände die Möglichkeit, Kandidaten für die Wahlen zu nominieren. Der 54 Jahre alte Slowene Ceferin ist seit 2016 Boss des Verbandes. In der jüngeren Vergangenheit kämpfte er mit Erfolg gegen Pläne von FIFA-Boss Gianni Infantino, wonach die WM künftig alle zwei Jahre stattfinden könnte.

Klos trainiert mit Gesichtsmaske

Torjäger Fabian Klos wird im Training und in den Spielen für den Fußball-Zweitligisten Arminia Bielefeld künftig eine Gesichtsschutzmaske aus Carbon tragen. „Er ist sehr hart im Nehmen, aber wir müssen aufpassen“, sagte Arminia-Chefcoach Uli Forte der Zeitung „Neue Westfälische“ über die Vorsichtsmaßnahme bezüglich des 34 Jahre alten Angreifers.

Klos hatte sich am 2. April bei einem Zusammenstoß im Bundesligaspiel gegen den VfB Stuttgart einen Bruch der Stirn- und Augenhöhle zugezogen. Am Montag war Klos 79 Tage nach dem Unfall wieder ins Mannschaftstraining des Bundesliga-Absteigers eingestiegen.

Vonseiten der Ärzte sei ihm „ganz klar kommuniziert worden, dass es mir nicht mehr ohne Maske erlaubt ist, Fußball zu spielen, weil es sonst niemand mehr rechtfertigen könnte“, sagte Klos dem „Westfalen-Blatt“. Zunächst habe er „natürlich kurz geschluckt“, aber letztlich hätten ihm die Ärzte damit auch „eine Entscheidung abgenommen“.

Fans brennen Pyro ab: Hertha muss zahlen

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Bundesligist Hertha BSC für das unsportliche Verhalten seiner Anhänger bestraft. Wegen des Abrennens pyrotechnischer Gegenstände belegte das Gericht im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss den Verein mit einer Geldstrafe in Höhe von 17.000 Euro, wie der Verband am Dienstag mitteilte.

Im Rahmen des Auswärtsspiels bei Bayer Leverkusen am 2. April hatten Berliner Zuschauer mindestens 17 Gegenstände abgebrannt, wofür der DFB pro Abfackelung 1000 Euro berechnete. Hertha hat dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig.

KSC holt Innenverteidiger Ballas

Fußball-Zweitligist Karlsruher SC hat den Innenverteidiger Florian Ballas verpflichtet. Der Verein reagierte damit laut Sport-Geschäftsführer Oliver Kreuzer auf mehrere Verletzungen in der Abwehrreihe. Ballas (29), der selbst lange wegen einer Knieverletzung ausgefallen war, hat in den vergangenen beiden Saisons für Absteiger Erzgebirge Aue gespielt. Er unterschrieb einen Einjahresvertrag.

Popp meldet sich nach Corona-Infektion zurück

DFB-Kapitänin Alexandra Popp kann nach überstandener Corona-Infektion wieder in die Vorbereitung der deutschen Frauen-Nationalmannschaft auf die EM einsteigen. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) teilte mit, dass die 31 Jahre alte Stürmerin in das an diesem Dienstag beginnende zweite EM-Trainingslager nach Herzogenaurach anreisen werde. Zuvor war die Wolfsburgerin mehrmals negativ getestet worden und wie nach einer Covid-Erkrankung erforderlich medizinisch genau untersucht worden.

Während des Trainingslagers in Herzogenaurach in der vergangenen Woche war ein Test von Popp positiv ausgefallen, nachdem sie leichte Symptome verspürt hatte. Sie wurde daraufhin isoliert. Die folgenden Tests des kompletten Kaders und des Trainer- und Betreuerstabes waren negativ.

Die DFB-Frauen absolvieren am Freitag (17.00 Uhr/ZDF) den letzten Härtetest vor der Europameisterschaft in England. Dabei trifft das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg im Erfurter Steigerwaldstadion auf die Schweiz. Die EM beginnt am 6. Juli. Die deutschen Gruppen-Gegner sind der EM-Zweite Dänemark (8. Juli), Titelkandidat Spanien (12. Juli) und Finnland (16. Juli).

Nationalspieler Kimmich hat geheiratet

Nationalspieler Joshua Kimmich hat seine Lebensgefährtin Lina Meyer geheiratet. Das bestätigte sein Management der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung über die Trauung des Profis vom deutschen Rekordmeister FC Bayern München berichtet.

Lina Meyer postete auf ihrem Instagram-Account ein Foto im Brautkleid, auf dem sie und der 27-jährige Kimmich sich umarmen. Das Paar hat drei gemeinsame Kinder.

Kimmich hat nach den vergangenen vier Spielen der DFB-Auswahl in der Nations League derzeit Pause, bevor die neue Saison mit der WM in Katar beginnt. Der 68-malige Nationalspieler ist im Team von Bundestrainer Hansi Flick ebenso ein Schlüsselspieler wie in der Bayern-Mannschaft von Julian Nagelsmann. Mit den Münchnern war der Mittelfeldspieler in der abgelaufenen Saison erneut deutscher Meister geworden. Zuvor spielte Kimmich für den VfB Stuttgart und RB Leipzig.

Bielefeld leiht Leipzig-Talent Jäkel aus

Bundesligaabsteiger Arminia Bielefeld leiht Talent Frederik Jäkel von RB Leipzig aus. Das teilten die beiden Clubs am Montagabend mit. Die Leihe des 21 Jahre alten Innenverteidigers, der zuletzt zwei Jahre auf Leihbasis beim belgischen Club KV Oostende spielte, gilt zunächst für eine Saison. Obwohl der 1,94 Meter große Jäkel schon 2019 von der U19 zu den Profis hochgezogen worden war, konnte sich der gebürtige Torgauer in Leipzig nicht durchsetzen.

EM-Gegner: Corona-Ausbruch bei Spaniens Frauen

Deutschlands EM-Gegner Spanien hat in der Turniervorbereitung mit dem Coronavirus zu kämpfen. Die vier Spielerinnen Maria Leon, Sheila Garcia, Sandra Panos und Andrea Pereira wurden laut Verbandsmitteilung am Montag bei den Routinekontrollen positiv auf Covid-19 getestet und vom Rest des Teams isoliert.

Die Spanierinnen sind am 12. Juli zweiter Gruppengegner der DFB-Auswahl bei der Euro in England (6. bis 31. Juli). Zum Auftakt trifft die spanische Auswahl um Weltfußballerin Alexia Putellas am 8. Juli auf Finnland.

Walisischer Nationaltrainer Giggs tritt zurück

Der ehemalige Man-United-Star Ryan Giggs ist als Trainer der Nationalmannschaft von Wales zurückgetreten. Der 48-Jährige hatte sein Amt bereits seit November 2020 ruhen lassen, nachdem er vorübergehend verhaftet worden war.

Giggs wird beschuldigt, seine ehemalige Lebensgefährtin zwischen 2017 und 2020 genötigt und körperlich attackiert zu haben. Der ehemalige Offensivspieler der in seiner professionellen Spielerkarriere ausschließlich für Manchester United auflief, bestreitet die Vorwürfe und plädiert auf unschuldig. Der Prozess wurde im vergangenen Januar auf August dieses Jahres verschoben.

Giggs nannte am Montag auch Gründe für seinen endgültigen Rückzug vom Team um Superstar Gareth Bale: „Ich möchte nicht, dass die Vorbereitungen des Landes auf die Weltmeisterschaft in irgendeiner Weise durch das anhaltende Interesse an diesem Fall beeinträchtigt, destabilisiert oder gefährdet werden“, sagte er. Es sei „eine Ehre und ein Privileg“ gewesen, sein Heimatland zu betreuen.

Kroos zögert angeblich mit Unterschrift bei Real

Ex-Weltmeister Toni Kroos zögert Medienberichten zufolge mit einer Vertragsverlängerung bei Real Madrid. Wie „Focus online“ und „Sport1“ unter Berufung auf den spanischen Podcast „SER Deportivos“ am Montag berichteten, soll der 32-Jährige seinen bis 2023 laufenden Vertrag beim spanischen Fußball-Meister und Champions-League-Sieger vorerst nicht verlängern wollen. Angeblich wolle Kroos erst mal abwarten, wie die kommende Saison laufe.

Der Mittelfeldregisseur spielt bereits seit acht Jahren für Real Madrid. Ende Mai hatte der Weltmeister von 2014 mit den „Königlichen“ durch 1:0 im Finale in Paris gegen den FC Liverpool zum fünften Mal die Champions League gewonnen.

Ronaldos Bugatti kracht in Hauswand

Der wertvolle Bugatti-Sportwagen des portugiesischen Stars Cristiano Ronaldo (37) ist bei einem Unfall auf Mallorca erheblich beschädigt worden. Das bestätigte die Polizei am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Der Fußballer habe nicht in dem Auto gesessen, das mehr als zwei Millionen Euro gekostet haben soll.

Ronaldo ist derzeit mit seiner Familie auf der Mittelmeerinsel im Urlaub. Den Unfall verursachte Medienberichten zufolge ein Angestellter des Sportlers.

Der Fahrer sei am Montagvormittag auf einer wenig befahrenen Landstraße in der Gemeinde Bunyola im Insel-Innern unterwegs gewesen, als er aus unbekannten Gründen von der Straße abkam und gegen eine Hauswand krachte, schrieb die „Mallorca Zeitung“. Der Fahrer sei unverletzt geblieben. Die Zeitung „Diario de Mallorca“ druckte das Foto eines Bugatti Veyron mit erheblichen Blechschäden ab.

Ex-Stürmerstar Eto'o entgeht Haftstrafe knapp

Der frühere Stürmerstar Samuel Eto'o ist in einem Steuerstrafverfahren in Spanien Medienberichten zufolge knapp einer Gefängnisstrafe entgangen. Ein Gericht in Barcelona habe den 41-Jährigen früheren Profi, der unter anderem beim FC Barcelona spielte, wegen Hinterziehung von 3,8 Millionen Euro Steuern in den Jahren 2006 bis 2009 zu 22 Monaten Gefängnis verurteilt, berichteten die Nachrichtenagentur Europa Press und die Zeitung „La Vanguardia“.

Allerdings sei die Strafe zur Bewährung ausgesetzt worden, weil sich Eto'o verpflichtet habe, die Steuern nachzuzahlen und eine Strafzahlung von zusätzlichen 1,8 Millionen Euro akzeptiert habe. Die Anklage hatte zunächst eine Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren und eine Geldstrafe von 14,3 Millionen Euro gefordert.

Vor Gericht habe der aus Kamerun stammende Eto'o angegeben, sein damaliger Repräsentant habe sich um seine Finanzen gekümmert. Mit dem führe er einen Rechtsstreit, schrieb Europa Press.

( dpa/SID )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Sport