Frankfurt/Berlin. Mögliche Verbindungen des WM-Gastgebers zu Islamisten sind längst Wahlkampfthema. DFB-Direktorin äußert sich zu Boykott.

In dieser Woche spielen wieder etliche Nationalmannschaften um die Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar. Das überaus reiche Emirat am Persischen Golf steht seit der Vergabe des Turniers Ende 2010 öffentlich in der Kritik. Längst wird auch in Deutschland ein möglicher WM-Boykott der Nationalmannschaft diskutiert. Im Frühjahr hatte sich etwa der inzwischen zurückgetretene Nationalspieler Toni Kroos erstmals öffentlich kritisch etwa über die Arbeitsbedingungen in dem Emirat geäußert. Zuvor hatten sich unter anderem norwegische Nationalspieler für einen möglichen Boykott starkgemacht.