Basketball

Towers-Trainer warnt: „Das kann auch mal schiefgehen …“

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Towers-Trainer Pedro Calles.

Towers-Trainer Pedro Calles.

Foto: imago images/Michael Schepp

Vor dem Basketball-Bundesligaspiel gegen die Löwen Braunschweig sendet Pedro Calles eine deutliche Mahnung an seine Mannschaft.

Hamburg.  Zufriedenheit ist nun mal der Anfang allen Niedergangs, also fand Towers-Trainer Pedro Calles schnell einen Ansatz, wie er seine Spieler nach dem bisher höchsten Saisonsieg, dem 105:78 gegen den MBC Weißenfels, vor dem Bundesligaspiel am heutigen Mittwoch (19 Uhr, MagentaSport) gegen die Löwen Braunschweig wieder erden kann.

„Das war am vergangenen Sonnabend gegen den MBC eine sehr solide Leistung, aber wir haben es wieder mal nicht geschafft, konstant 40 Minuten lang auf hohem Niveau zu agieren.“

Calles duldet keinen Moment der Nachlässigkeit

Was der Spanier genau beklagte: Anfang des Schlussviertels verwarfen die Towers in 105 Sekunden eine 17-Punkte-Führung, ließen einen 10:0-Lauf des Gegners zu, der den Vorsprung beim Stand von 78:71 auf sieben Zähler reduzierte. Anschließend setzten sich die Hamburger noch auf 27 Punkte ab. „Das kann auch mal schiefgehen. Im Basketball darfst du dir keinen Moment der Unkonzentriertheit leisten“, warnte Calles.

Um den Energielevel über die gesamte Spielzeit hochzuhalten, müsste jeder mitziehen, „jede Minute, jede einzelne Sekunde zählt“, fordert Calles. Und das gelte nicht nur für die Bundesligaspiele, auch im Training dulde er keinen Moment der Nachlässigkeit. Es ist genau dieses Anspruchsdenken, diese Liebe zum Detail, die Calles in der bisher kurzen Zeit seiner Karriere zu einem begehrten Coach gemacht haben.

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Mit zwei Siegen gegen den Tabellenelften Braunschweig – schon am Sonnabend (20.30 Uhr) folgt bei den Niedersachsen das Rückspiel – könnten die Towers ihre Play-off-Ambitionen untermauern, von denen Calles weiter nichts wissen will: „Wir sollten bescheiden bleiben. Wenn wir jetzt unsere Herangehensweise änderten, weil wir kurz davorstehen, unser erstes Ziel Klassenerhalt zu erreichen, würden wir einen großen Fehler machen.“

Bis auf die langzeitverletzten Center Johannes Richter, Hans Brase und Hendrik Drescher (alle Knie) sind alle Towers-Profis fit, wobei Richter noch Ende März oder Anfang April in den Kader zurückkehren könnte. Nach dem Spiel am Sonnabend gegen Weißenfels stellte er sich in Alltagskleidung an die Freiwurf­linie und traf und traf und traf.

( rg )

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