FC St. Pauli

Trainer Schultz richtet den Blick weiter nach unten

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St. Paulis Trainer Timo Schultz

St. Paulis Trainer Timo Schultz

Foto: Christian Charisius / dpa

Nach vier Siegen in den vergangenen fünf Spielen reist die Mannschaft des FC St. Pauli mit viel Selbstvertrauen zum Auswärtsspiel.

Hamburg. Nach vier Siegen in den vergangenen fünf Spielen reist die Mannschaft des FC St. Pauli mit viel Selbstvertrauen zum Auswärtsspiel in der Zweiten Fußball-Bundesliga beim 1. FC Nürnberg an diesem Sonntag (13.30 Uhr/Sky und Liveticker bei abendblatt.de). „Wir sind in einer guten Phase“, sagte Trainer Timo Schultz, der voraussichtlich keinerlei Veränderungen in der Startelf gegenüber dem 2:1 gegen Sandhausen vornehmen wird.

„Es gibt zwei, drei Jungs, die eine Chance verdient hätten. Auf der anderen Seite haben wir uns ganz gut präsentiert und sind eingespielt“, sagte er am Freitag. Am ehesten käme noch Mittelfeldspieler Rico Benatelli für eine Rückkehr in die Anfangsformation in Betracht. Doch der neue „Sechser“ Eric Smith und Finn Ole Becker, für die er ins Team rücken könnte, haben zuletzt überzeugt.

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Der Wintereinbruch und die damit erschwerten Trainingsumstände bewertet Schultz unterdessen nicht als negativen Faktor in der Vorbereitung auf das Match gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenverbleib. „Wir hatten gute Bedingungen und konnten immer auf dem großen Feld trainieren“, sagte er, auch wenn bis inklusive Mittwoch dreimal nur der Kunstrasenplatz zur Verfügung stand. „Mir ist ein guter Kunstrasenplatz lieber als ein halbgefrorener Rasenplatz“, sagte er dazu.

Auch wenn sein Team ligaweit das erfolgreichste der jüngsten fünf Spieltage ist und sich vom 17. auf den 14. Rang verbessert hat, ist St. Paulis Trainer weit davon entfernt, an neue Saisonziele zu denken. „Wir sind froh, dass wir uns befreit haben. Aber genauso wenig, wie am 17. Spieltag alles verloren war, ist am 21. Spieltag alles gut. Wir haben den Blick noch immer nach unten.“

1. FC Nürnberg: Mathenia – Mühl, Margreitter, Sörensen, Handwerker – Geis, Krauß – Dovedan, Möller Daehli, Nürnberger – Schäffler. FC St. Pauli: Stojanovic – Ohlsson, Ziereis, Lawrence, Paqarada – Smith – Zalazar, Becker – Kyereh – Marmoush, Burgstaller.