Deutscher Fußball-Bund

Tod nach Herzinfarkt: DFB trauert um Vizepräsident Bugár

DFB-Vizepräsident Erwin Bugár starb im Alter von 68 Jahren an einem Herzinfarkt.

DFB-Vizepräsident Erwin Bugár starb im Alter von 68 Jahren an einem Herzinfarkt.

Foto: Sven Sonntag / imago images/Picture Point LE

Der Vorsitzende des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes wurde 68 Jahre alt. Ein Wegbegleiter spricht von einem „unglaublichen Verlust“.

Frankfurt am Main. Erwin Bugár ist tot. Der Vize-Präsident des Deutschen Fußball-Verbandes (DFB) und Vorsitzende des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV) verstarb im Alter von 68 Jahren an den Folgen eines Herzinfarktes. Eine entsprechende Meldung des MDR bestätigte der NOFV.

„Der plötzliche Tod von Erwin Bugár hat uns alle beim DFB erschüttert und bestürzt“, erklärte DFB-Präsident Fritz Keller. Bugár sei im Präsidium und im gesamten deutschen Fußball sehr geschätzt gewesen. „Dank seiner ausgleichenden Art war er oft Vermittler zwischen unterschiedlichen Positionen und Ansichten. Erwin Bugár wird dem DFB sehr fehlen“, sagte Keller.

NOFV-Vize: Tod Bugárs „unglaublicher Verlust“

Auch NOFV-Vizepräsident Hermann Winkler zeigte sich betroffen.„Ich kannte ihn fünf Jahre. Er war ein Freund, Ratgeber und toller Wegbegleiter“, sagte der Präsident des Sächsischen Fußball-Verbandes in der Sendung „Sport im Osten“. Es sei ein unglaublich großer Verlust. „Er wusste immer, worüber er spricht, ich mochte seine unaufgeregte und sachliche Art. Er war ein ehrlicher Sportsfreund“, so Winkler.

Bugár hatte vor zwei Jahren Rainer Milkoreit als NOFV-Präsident abgelöst. Zuvor war Bugár Präsident des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt. Zudem war der Rechtsanwalt aus Möckern in Sachsen-Anhalt seit vier Jahren Vizepräsident des DFB.

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( SID )

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