Fußball-Ticker

Vertragspoker mit den Bayern: Jetzt spricht Alabas Vater

Wie lange David Alaba (mit Bayern-Trainer Hansi Flick) noch das Münchener Trikot tragen wird, ist ungewiss.

Wie lange David Alaba (mit Bayern-Trainer Hansi Flick) noch das Münchener Trikot tragen wird, ist ungewiss.

Foto: Imago/Sven Simon

Aktuelle Meldungen, heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Fußball-Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

Der Fußball-Ticker am Mittwoch, den 11. November 2020:

Vater über Alaba: "Enttäuscht und verletzt"

Der Vater von David Alaba sieht seinen Sohn in der Vertragsdebatte beim FC Bayern München gekränkt. Der Verteidiger sei „so enttäuscht und verletzt, weil so viele falsche Dinge in der Öffentlichkeit transportiert werden“, meinte George Alaba zur österreichischen Nachrichtenagentur APA bei einer Veranstaltung in Wien. Zur Zukunft des 28-Jährigen äußerte sich Alaba senior, der seinen Sohn auch mit berät, nicht konkret. „Ich weiß nicht, wie es weitergehen wird“, sagte er weiter und beteuerte: „Er ist mental stark und kann mit der Sache entspannt umgehen.“

Bayern-Präsident Herbert Hainer hatte Anfang November erklärt, dass es für den österreichischen Nationalspieler nach einem monatelangen Poker mit ihm und dessen Berater „kein Angebot mehr“ geben werde. Alaba, dessen Vertrag im Sommer 2021 ausläuft, zeigte sich von dieser Nachricht überrascht, aber auch enttäuscht und verletzt, dass er das von den Vereinsverantwortlichen nicht persönlich erfahren habe.

Sportvorstand Hasan Salihamidzic äußerte später, dass er mit einem Weggang des Verteidigers rechne. „Ich weiß jetzt nicht mehr, wie wir zusammenfinden sollen“, sagte Salihamidzic. Nach Einschätzung von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge sei für eine mögliche Einigung die Tür jedoch „noch einen Spalt auf“.

Darmstadt-Test gegen Regensburg endet 3:3

Trotz einer Zwei-Tore-Führung hat Zweitligist SV Darmstadt 98 einen Sieg im Testspiel gegen den Ligarivalen SSV Jahn Regensburg verpasst. Die Hessen kamen am Mittwoch in Würzburg nicht über ein 3:3 (2:1) hinaus.

Für die Darmstädter, die erst in den letzten 15 Minuten der Partie die Kontrolle verloren, trafen Felix Platte (17. Minute), Mathias Honsak (39.) und Fabian Schnellhardt (47.). Die Tore für Regensburg erzielten Aaron Opoku (26.), Kaan Caliskaner (75.) und Jan-Marc Schneider (87.).

Corona-Fälle: DFB schickt Baumann zurück

Torhüter Oliver Baumann hat die deutsche Nationalmannschaft verlassen und sich in häusliche Quarantäne begeben. Das teilte der DFB nach den Corona-Fällen bei Baumanns Verein TSG Hoffenheim mit, wenige Stunden vor dem Länderspiel gegen Tschechien am Mittwochabend (20.45 Uhr/RTL).

„Hierbei handelt es sich mit Blick auf bekannt gewordene Corona-Fälle in Hoffenheim, deren gesamte Mannschaft sich inzwischen in Quarantäne begeben hat, um eine Vorsichtsmaßnahme“, schrieb der Verband auf seiner Homepage: „Baumann wird somit nicht für die anstehenden Länderspiele zur Verfügung stehen.“

Im Kreise der Nationalmannschaft wurde der 30-Jährige laut DFB-Auskunft seit seiner Ankunft in Leipzig am Montag zweimal negativ getestet. „Die weiteren Abläufe rund um das Länderspiel gegen die Tschechische Republik sind von dieser Maßnahme nicht betroffen“, teilte der DFB mit.

Bei der TSG waren Ex-Nationalspieler Sebastian Rudy, Robert Skov, Munas Dabbur, Ishak Belfodil und ein Mitglied des Trainerteams positiv auf Covid-19 getestet worden.

Fanforscher: Pandemie als "Brandbeschleuniger"

Fanforscher Harald Lange sieht die Fans immer weiter vom Profifußball wegrücken. „Die Ent-Emotionalisierung findet schon seit Monaten statt und schreitet in sehr großen Schritten voran“, sagte der Sportwissenschaftler der Universität Würzburg und Gründer des Instituts für Fankultur in einem Interview der Zeitungen der VRM-Gruppe. „Die Emotionalität, die Leidenschaft und vor allem die Bindung der Fans ist die Basis des modernen Profifußballs. Und wenn die wegbricht, dann gibt es da auch nichts mehr zu verdienen, dann brechen Sponsoren und Fernsehgelder weg“, prophezeite er.

Lange sieht bei dieser Entwicklung DFB und DFL in der Pflicht. „Der Fußball muss sich jetzt so organisieren, dass er hinterher wieder eine Identifikationsmöglichkeit bietet, dass jeder sagen kann: Das ist mein Sport, da stehe ich voll dahinter. Das war die harte Währung des deutschen Fußballs in den letzten Jahren, die ganz viele Euro und Dollar in die Kassen gespült hat“, erklärte der 52-Jährige.

Die Führungsriege des DFB und der DFL denke immer noch, dass der Fußball an sich ein Erfolgsprodukt ist und dass das immer so weiter geht, auch ohne die Fans einzubeziehen. In der Taskforce „Zukunft Profifußball“ der DFL arbeiten jedoch auch Vertreter von Fanorganisationen in den Arbeitsgruppen mit.

Lange verwies darauf, dass zum Saisonbeginn in vielen Stadien die vorhandenen knappen Ticketkontingente nicht verkauft wurden. „Das war nicht zu erwarten. Und man merkt es an der Kommunikation in den Sozialen Netzwerken: Die Kommentare klingen genervt und resigniert. Die Gruppe derer, die emotional stark gebunden ist, wird immer kleiner, weil man von dem ganzen System mehr und mehr enttäuscht ist. Hier fungiert die Pandemie sozusagen als Brandbeschleuniger“, sagte er.

EM-Play-offs: Ungarns Trainer positiv getestet

Die ungarische Nationalmannschaft muss im Finale der Play-offs um ein EM-Ticket wohl ohne ihren Trainer Marco Rossi auskommen. Wie der Fußballverband MLSZ am Mittwoch mitteilte, fiel ein Coronatest des 56-Jährigen positiv aus. Er wurde sofort von der Mannschaft separiert, die am Donnerstag (20.45 Uhr/DAZN) das entscheidende Duell gegen Island bestreitet.

Alle anderen Mitglieder des Teams seien negativ getestet worden, hieß es in einem Statement. Die Ungarn peilen ihre zweite EM-Teilnahme hintereinander an. Der Gewinner der Partie in Budapest schafft den Sprung in die EM-Gruppe F mit Deutschland, Frankreich und Portugal.

HFV will Klarheit über Spielbetrieb im Dezember

Der Hamburger Fußball-Verband (HFV) will seinen Vereinen Klarheit über den Betrieb im Dezember geben. Dafür soll zunächst die Sitzung der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder am kommenden Montag abgewartet werden, teilte der HFV mit. „Hier ist zu bedenken, dass bisher noch nicht klar ist, ob es die staatlichen Verfügungen überhaupt erlauben werden, im Dezember wieder Fußball zu spielen“, heißt es. Der HFV wies darauf hin, dass vor einer Wiederaufnahme des Spielbetriebs mindestens 14 Tage Training möglich sein müssten.

Der HFV hatte in den vergangenen Tagen zwei Video-Konferenzen mit 80 Vereinen geführt. „Es war ein wertvoller und guter Austausch mit unseren Vereinen“, sagte Präsident Dirk Fischer. „Wir wissen, dass diese Art der Kommunikation gerade in dieser ungewissen schweren Zeit sehr wichtig ist.“ Rund ein Drittel der 3100 Mannschaften im HFV spielt in Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Aufgrund unterschiedlicher Corona-Verordnungen in den Ländern kann es zu Problemen im Spielbetrieb kommen.

Braunschweig testet gegen Bielefeld

Nach der Absage des Testspiels gegen Union Berlin hat Zweitligist Eintracht Braunschweig kurzfristig einen Ersatzgegner gefunden. Die Niedersachsen treffen am Donnerstag auf den Erstligisten Arminia Bielefeld, wie der Club am Mittwoch mitteilte. Die Partie findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Union Berlin hatte kurzfristig als Gegner abgesagt, weil die Berliner zu viele kranke oder verletzte Spieler beklagen.

Kroos: Profis "Marionetten" von Fifa und Uefa

Nationalspieler Toni Kroos hält rein gar nichts von neuen Wettbewerben wie einer Superliga oder der Nations League, fühlt sich als Spieler aber machtlos. „Am Ende der Tage sind wir bei diesen ganzen zusätzlichen Sachen, die erfunden werden, als Spieler nur die Marionetten von Fifa und Uefa. Da wird ja keiner gefragt“, sagte Kroos in seinem Podcast „Einfach mal Luppen“.

Wenn es eine Spielergewerkschaft gäbe, die in diesen Dingen entscheiden könnte, „würden wir weder Nations League spielen, noch einen spanischen Supercup in Saudi-Arabien oder eine Club-WM mit 20 oder mehr Mannschaften“, ergänzte Kroos.

Diese Turniere werden geplant, „um finanziell alles rauszusaugen, natürlich auch körperlich alles rauszusaugen aus jedem einzelnen Spieler – und darüber hinaus“, meinte der Mittelfeldspieler vom spanischen Rekordmeister Real Madrid.

Eine europäische Superliga wäre zwar „sportlich eine sehr, sehr interessante Sache“ und hätte im Fernsehen Top-Quoten, sagte Kroos. Aber: Kleinere Vereine schauten dabei „in die Röhre“, die Kluft zwischen Klein und Groß würde noch größer werden.

Sein Fazit: „Es ist auch mal gut, gewisse Sachen einfach so zu lassen, wenn sie gut sind.“ Mit den bestehenden Ligen und internationalen Wettbewerben wie der Champions League, EM und WM habe man „Top-Produkte“.

Kroos' Bruder Felix, mit dem er sich in seinem Podcast unterhält, pflichtete bei. Die neuen Formate seien ihm „so was von scheißegal, das hat null Bedeutung für mich, null Tradition, das ist absoluter Quatsch“, sagte der Profi von Zweitligist Eintracht Braunschweig.

WM-Liebling hört auf – und plant TV-Show

Der isländische WM-Star Rurik Gislason beendet mit nur 32 Jahren seine Karriere. Er habe vor einiger Zeit den Entschluss gefasst, die Fußballschuhe ins Regal zu stellen, sagte Gislason in einem Interview des isländischen Senders Stöd 2. Dass er die Schuhe irgendwann noch einmal hervorholen werde, schließe er nicht aus. Vor ihm lägen aber jetzt andere spannende Projekte, darunter eine Fernseh-Show in Deutschland, ein isländischer Film und Musik, wurde er von der Fußballplattform Fótbolti.net und der Nachrichten-Webseite „Vísir“ zitiert.

Während der WM 2018 hatte der Isländer mit seinen langen blonden Haaren viel Aufmerksamkeit in den sozialen Netzwerken auf sich gezogen. Vor seiner Einwechslung in der Partie gegen Argentinien hatte er um die 30.000 Instagram-Follower – kurze Zeit später waren es bereits mehr als eine Million gewesen.

Gislason war 2015 aus Kopenhagen zum 1. FC Nürnberg gewechselt. Ein halbes Jahr vor der WM war er zum SV Sandhausen weitergezogen, wo er bis zu diesem Sommer zusammen mit dem langjährigen HSV-Profi Dennis Diekmeier in der Zweiten Bundesliga gekickt hatte. Sein am 30. Juni ausgelaufener Vertrag wurde dort im Streit nicht verlängert, seitdem stand der Isländer ohne Verein da. Für Island hat er 53 Länderspiele bestritten und dabei drei Tore erzielt.

Nächster Corona-Fall bei DFB-Gegner Tschechien

Die tschechische Nationalmannschaft meldet vor dem Länderspiel gegen Deutschland am Abend (20.45 Uhr/RTL) in Leipzig einen weiteren Corona-Fall. Der betreffende Spieler wurde bereits am Dienstag positiv getestet. Er habe sich schon vorher nicht wohl gefühlt und sei aus präventiven Gründen in seinem Hotelzimmer geblieben, teilte der Verband mit. Nach Bekanntgabe des Ergebnisses bleibt er isoliert.

Legia Warschau gab derweil bekannt, dass es sich bei dem Spieler um den ehemaligen Nürnberger Tomas Pekhart handelt. Trainer Jaroslav Silhavy stehen damit noch 24 Spieler zur Verfügung. Vor Pekhart waren bereits David Pavelka und Filip Nguyen positiv getestet worden. Sie waren erst gar nicht nach Leipzig gereist.

„Ich gehe schwer davon aus, dass alle dafür gesorgt haben, dass wir geschützt sind. Da muss man den Verantwortlichen vertrauen. Ich glaube nicht, dass da ein Risiko eingegangen wird“, hatte Nationaltorhüter Kevin Trapp am Dienstag auf die Frage geantwortet, ob er sich aufgrund der Corona-Fälle beim Gegner Sorgen mache.

Kölner Karnevalstrikot mit Beitrag zur Kultur

Die große Sause zum Beginn der „fünften Jahreszeit“ fällt aus, für den 1. FC Köln aber kein Grund, auf ein Karnevalstrikot zu verzichten. Am Mittwoch stellten die Rheinländer ihr rot-weiß kariertes Outfit im „Lappenclown-Look“ vor. 1,11 Euro des Verkaufspreises von 87,72 Euro sollen der besonders unter der Corona-Krise leidenden Kultur in Köln und der Region zugutekommen.

„Konzipiert haben wir das Karnevalstrikot schon lange vor der Pandemie, als noch unvorstellbar war, dass der diesjährige Sessionsstart ausfallen würde“, erklärte FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle in einer Vereinsmitteilung. „Das Karnevalstrikot ist für viele Fans eine liebgewonnene Tradition geworden, ein emotionales Sammlerstück, das ihnen viel bedeutet - genauso wie uns. Deshalb haben wir entschieden, zu dem Trikot zu stehen. Auch wenn es in diesem Jahr leider nicht möglich ist, Karneval gemeinsam zu genießen.“ Mit der Unterstützung der Kultur wolle der FC zudem „ein kleines Zeichen der Solidarität setzen“, so Wehrle.

Neuhaus kokettiert mit Bayern-Wechsel

Trotz seiner Vergangenheit beim TSV 1860 München schließt Nationalspieler Florian Neuhaus einen Wechsel zu den Bayern zumindest nicht aus. „Der FC Bayern ist ein großer Verein“, sagte der Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach bei Spox und betonte: „Ich will mich da nicht festlegen.“

Neuhaus, der aus der Jugendabteilung der Sechziger kommt und 2017 von München nach Mönchengladbach gegangen war, ist gut informiert. „Ich habe bei der Nationalmannschaft ja auch ein paar Jungs von den Bayern kennengelernt, die nur positiv über den Verein sprechen“, sagte der 23-Jährige: „Außerdem ist mein Papa ein riesiger Bayern-Fan. Aber ich bin Spieler von Borussia Mönchengladbach und konzentriere mich auf nichts anderes.“

Werder möchte weiter mit Schaaf arbeiten

Werder Bremen möchte die Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Meister-Trainer Thomas Schaaf verlängern. Der 59-Jährige arbeitet seit 2018 als Technischer Direktor für den Bundesligisten und ist für die Verzahnung des Jugend- und Profibereichs verantwortlich.

„Wir würden die Zusammenarbeit gerne fortsetzen und haben mit Thomas besprochen, uns im Winter zusammenzusetzen“, sagte Sportchef Frank Baumann der „Sport Bild“. „Thomas hat immer betont, dass er große Lust hat, diese Aufgabe mit aller Energie anzugehen. Ich sehe keine Anzeichen dafür, dass sich bis jetzt etwas daran geändert hat.“

Manipulation? Lazios Immobile negativ getestet

In der Affäre um möglicherweise manipulierte Corona-Tests bei Lazio Rom sind Kapitän Ciro Immobile und sein Teamkollege Luca Leiva negativ getestet worden. Lazio-Spieler Thomas Strakosha lieferte bei den von der Staatsanwaltschaft angeordneten Untersuchung dagegen ein positives Ergebnis ab. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Massimiliano Taccone, Leiter eines Labors in Avellino, das am Freitag die Lazio-Profis vor dem Serie-A-Spitzenspiel gegen Juventus (1:1) auf das Coronavirus getestet hatte. Taccone wird verdächtigt, die Testergebnisse manipuliert zu haben, um dem ehemaligen Dortmunder Immobile und den anderen Spielern die Teilnahme an dem Match zu ermöglichen.

Die Polizei durchsuchte in den vergangenen Tagen das Trainingsgelände von Lazio Rom. Dabei wurden alle Unterlagen zu den Corona-Tests beschlagnahmt, die der Verein in den vergangenen Wochen durchführen ließ. Im Visier der Ermittler stehen vor allem die Tests von Immobile.

Am 27. Oktober wurde der ehemalige BVB-Stürmer zusammen mit Strakosha und Leiva vor dem Champions-League-Spiel in Brügge positiv auf das Coronavirus getestet. Die drei Lazio-Spieler wurden daraufhin von der Partie ausgeschlossen. Drei Tage später, kurz vor dem Liga-Duell beim FC Turin, gab Lazio selbst Corona-Tests in Auftrag – an das Labor in Avellino. Alle drei Spieler wurden negativ getestet und gegen Turin eingesetzt. Immobile erzielte sogar ein Tor, das entscheidend für Lazios 4:3-Sieg war.

Wiederum drei Tage später erfolgte erneut ein Test seitens der Uefa vor dem Lazio-Spiel gegen Zenit St. Petersburg in der Champions League. Immobile, Strakosha und Leiva wurden erneut positiv getestet und mussten zu Hause bleiben. Lazio beauftragte daraufhin wieder einen Test: Immobile, Strakosha und Leiva wurden negativ getestet. Inzwischen will die Serie A auf eine zentralisierte Testung auf Covid-19 umschwenken.

DFB-Pokal: Ulm will mit Schalke tauschen

Das Zweitrunden-Spiel im DFB-Pokal zwischen dem Regionalligisten SSV Ulm und Schalke 04 wird voraussichtlich in Gelsenkirchen stattfinden. Die Ulmer hätten beim DFB einen Tausch ihres Heimrechts beantragt, berichtet die „Südwestpresse“. Die Zweitrunden-Spiele sind für den 22. und 23. Dezember angesetzt.

„Die Entscheidung liegt beim DFB“, zitiert das Blatt Vereinsvorstand Anton Gugelfuß. Er erwarte eine baldige Antwort. Grund für den Antrag seien die wegen der Coronavirus-Pandemie fehlenden Zuschauer und die zu dieser Jahreszeit unvorhersehbaren Platzverhältnisse im Donaustadion, das nicht über eine Rasenheizung verfügt.

Als Ausgleich hoffen die Ulmer auf ein heimisches Testspiel gegen Schalke, sobald wieder Fans zugelassen sind. Entsprechende Gespräche mit den Königsblauen hätten die Schwaben bereits geführt. „Es ist mehr oder weniger ein Deal“, sagte Gugelfuß. Die Schalker hatten schon ihr verspätetes Erstrunden-Spiel im Pokal gegen den Regionalligisten 1. FC Schweinfurt (4:1) zuhause statt auswärts ausgetragen.

Goretzka soll bei Bayern bald verlängern

Bayern München plant nach den gescheiterten Verhandlungen mit David Alaba angeblich eine frühzeitige Vertragsverlängerung mit Leon Goretzka (25). Obwohl der Nationalspieler noch bis 2022 an den Rekordmeister gebunden ist, sollen erste Gespräche bereits in Kürze beginnen, berichtet die "Sport Bild".

Präsident Herbert Hainer wollte sich nicht konkret zu den Informationen äußern. „Wir haben eine hervorragende Mannschaft mit einer sehr guten Mischung aus jungen, hoch talentierten und erfahrenen, exzellenten Spielern, und natürlich wollen wir diese Mannschaft langfristig zusammen halten“, sagte er lediglich.

Auch über die Verträge von Niklas Süle (25, Laufzeit bis 2022) und Joshua Kimmich (25, bis 2023) soll laut Sport Bild frühzeitig gesprochen werden. „Unser Sportvorstand Hasan Salihamidzic und sein Team werden diese Aufgabe strategisch angehen, sie wissen genau, was zu tun ist“, sagte Hainer.