Corona-Krise

Clubs dürfen Vertreter zu Fußball-Verbandstag entsenden

Unter strengen Auflagen stimmen Hamburgs Amateurvereine am 22. Juni über die Fortsetzung der Saison ab.

Hamburg.  Die Zukunft des Hamburger Amateurfußballs wird am 22. Juni ab 18.30 Uhr in der Sporthalle Wandsbek, Rüterstraße 75, entschieden. „Wir haben für unseren Verbandstag eine Sondergenehmigung der Gesundheitsbehörde unter strengen Hygieneauflagen erhalten“ sagte Carsten Byernetzki­, Sprecher des Hamburger Fußball-Verbandes (HFV).

„Das freut uns, weil wir eine direkte Aussprache mit unseren Clubs für die Diskussionskultur besser finden als die Austragung eines digitalen Verbandstages.“

Pro Verein darf ein Vertreter erscheinen. Diskutiert werden soll über einen Saisonabbruch samt Wertungsmodell und die Fortführung des Lotto-Pokals. Der Verband hat hierzu einen Vorschlag unterbreitet: Meister steigen auf, Absteiger müssen nicht absteigen, außer auf eigenen Wunsch, der Lotto-Pokal soll zu Ende gespielt werden.

Auf der HFV-Einladung befindet sich der Punkt „Haftungsbeschränkung“ vor den inhaltlichen Fragen. Ein Indiz dafür, dass der Verband der Furcht vor Klagen der Clubs eine hohe Priorität einräumt.

( misch )

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