Handball

Hamburgs Handballer können jetzt die Großen der Liga ärgern

Rechtsaußen Thies Bergemann ist mit zwölf Toren bislang bester Hamburger Werfer in diesem Kalenderjahr.V. Witters

Rechtsaußen Thies Bergemann ist mit zwölf Toren bislang bester Hamburger Werfer in diesem Kalenderjahr.V. Witters

Foto: ValeriaWitters / WITTERS

Nach dem 28:25-Heimsieg gegen Elbflorenz Dresden werden die kommenden Wochen anstrengend genug.

Hamburg. Erfolgreiche Freitagspiele haben einen Vorteil, findet Thies Bergemann: Das Wochenende bleibt dann frei. Nach dem 28:25-Heimsieg gegen Elbflorenz Dresden gönnte sich der 24-Jährige vom Handball Sport Verein Hamburg zwei Tage in der Heimat in Kiel. Ein bisschen Krafttraining, ein bisschen Kraft tanken, so der Plan des Rechtsaußen.

Sieg gegen Dresden war doppelt wichtig

Schließlich werden die kommenden Wochen anstrengend genug. Am Freitag (19.15 Uhr) ist der Zweitliganeunte (21:19 Punkte), der die Minikrise aus zwei Niederlagen in Serie beendete, bei Aufstiegsanwärter Hamm-Westfalen (2.; 28:12) gefordert. „Und dann warten noch die Heimspiele gegen Gummersbach und Bietigheim“, blickt Bergemann voraus. Die Erstligaabsteiger sind die Teams der Stunde, Altmeister Gummersbach (Gegner am 21.2./3.; 27:13) und Bietigheim (8.3./5.; 26:14) haben sich in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen geworfen. „Auch deshalb war der Sieg gegen Dresden doppelt wichtig. Wer weiß, wie viele Punkte wir gegen die Spitzenteams holen“, unkt Bergemann. In der Hinrunde gab es ausnahmslos Niederlagen. „Jetzt kommen bis auf Hamm aber alle in unsere Halle. Da können wir jeden schlagen“, sagt der mit zwölf Treffern beste Hamburger Werfer des Kalenderjahres.

Ohnehin hat sich der vor zwei Jahren aus der Dritten Liga vom TSV Altenholz verpflichtete Linkshänder längst zu einer Stütze des Teams entwickelt. Bergemann traf auch am Freitag entscheidend in der Schlussphase, als die Sechstoreführung noch einmal auf einen Treffer zusammenschmolz. „Ich bekomme auf Außen mehr Bälle als noch im Vorjahr. Wir sind eingespielter“, sagt er. Das wollen sie an den nächsten beiden Freitagen demonstrieren – fürs freie Wochenende danach.