Atlantiküberquerung

Filmprojekt für vier „Wellenbrecherinnen“ beginnt

Silvia (r.) und Guido Weihermüller (l.) mit dem Team „RowHHome“ vor der Kaifu-Lodge.

Silvia (r.) und Guido Weihermüller (l.) mit dem Team „RowHHome“ vor der Kaifu-Lodge.

Foto: Wellenbrecherinnen/Daniel Bendig

Im Dezember startet die 5500-Kilometer-Tour der vier Frauen in einem Ruderboot. Sie sind keine Extremsportlerinnen.

Hamburg.  Sich in einem Ruderboot auf 5500 Kilometern mit 15 Meter hohen Wellen und sengender Hitze von bis zu 40 Grad auseinanderzusetzen – für die meisten Menschen wäre das der blanke Horror. Für vier Hamburgerinnen ist es ein Traum.

Catharina „Cätschi“ Streit (32), Meike Ramuschkat (32), Stefanie Kluge (50) und Tochter Timna (25) bilden das Team „RowHHome“ und nehmen als erste deutsche Crew an der „Talisker Whisky Atlantic Challenge 2019“ teil, dem härtesten Ruderrennen der Welt. In 40 bis 60 Tagen wollen sie die 3000 Seemeilen absolvieren.

Start ist auf La Gomera

Ihren Plan stellten die vier Frauen am „Sports Charity Day“ in der Eimsbütteler Kaifu-Lodge vor, bei der 4500 Euro für die Kinderhilfsprojekte „Kinderlachen“ und „Zeit für Zukunft – Mentoren für Kinder“ zusammenkamen. Mit dabei waren die Hamburger Filmemacher Silvia und Guido Weihermüller, die das Projekt begleiten.

Für Guido Weihermüller ist es „sehr spannend“, es hier nicht mit „harten Kerlen oder Extremsportlern“ zu tun zu haben, sondern mit „vier ganz normalen Frauen, die mit allen auftretenden Schwierigkeiten fertig werden“. Vor dem Erreichen ihres Ziels (Start ist am 12. Dezember auf La Gomera) liegt aber noch ein großes Stück Arbeit vor ihnen.

Neben vielen Trainingskilometern müssen sie einen Ernährungsplan ausklügeln und das 50.000 Euro teure Boot „in- und auswendig kennen“. Wer den Weg der „Wellenbrecherinnen“, so der Name des Projekts, verfolgen möchte, kann dies über eine gleichnamige Webseite tun.

Kinofilm im Sommer 2020

Ein Kinofilm folgt im Sommer 2020. Eine besondere Bedingung zur Teilnahme an der Challenge ist die verpflichtende Unterstützung eines Hilfsprojekts, wie zum Beispiel „Zukunft für Kinder“. Hierfür und für die technische Ausrüstung sucht das „RowHHome“- Team weiter Sponsoren, die sich für ihren Traum begeistern können.