Fussball-Ticker

Pavard spricht schon über Wechsel zu einem großen Club

Am Sonntag trat Mesut Özil dann doch aus der deutschen Nationalmannschaft zurück und zog damit die Konsequenz aus der Erdogan-Affäre. Bayern-Präsident Uli Hoeneß begrüßt den Rücktritt jedoch vor allem aus sportlicher Sicht...

Beschreibung anzeigen

Aktuelle Meldungen, heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Fußball-Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

Schalkes Ex-Präsident Eichberg gestorben

Günter Eichberg, von 1898 bis 1993 Präsident des FC Schalke 04, ist tot. Wie der Revierclub mitteilte, starb Eichberg im Alter von 72 Jahren am Sonntag in seiner Heimatstadt Gütersloh.

Weltmeister Pavard: „Viele Vereine wollen mich“

Weltmeister Benjamin Pavard dürfte für Stuttgart kaum mehr zu halten sein. „Ich habe immer gesagt, dass ich für einen Champions-League-Verein spielen möchte. Das heißt nicht, dass ich unbedingt diesen Sommer gehe. Aber wenn es eine Gelegenheit gibt, die alle zufrieden stellt, warum nicht?“, sagte der 22 Jahre alte Franzose der „L’Equipe“.

Er wolle „alles gewinnen: die WM mehrmals, die Champions League, alle Pokale, die es gibt. Ich will ein Spieler mit einer gigantischen Siegerliste sein“, ergänzte der Defensivspieler. Sein Status habe sich nach dem WM-Triumph „verändert: Ich bin nicht mehr der kleine Junge, der gerade angekommen ist, ich bin jetzt Weltmeister. Es gibt viele Vereine, die mich wollen.“

Pavard steht noch bis 2021 beim VfB unter Vertrag, besitzt aber eine Ausstiegsklausel über 35 Millionen Euro für kommenden Sommer. Angeblich soll er sich schon mit dem FC Bayern einig sein. Ein sofortiger Wechsel würde über 50 Millionen Euro kosten. Dieser würde für die Münchner aber nur Sinn ergeben, wenn Jérôme Boateng den Rekordmeister verlassen sollte. Der Innenverteidiger wird mit Paris St. Germain in Verbindung gebracht.

Stuttgart will Pavard unbedingt noch ein Jahr behalten. Dafür würde der VfB „gerne auch auf sehr viel Geld verzichten“, wie Sportvorstand Michael Reschke zuletzt mehrmals betonte.

Casillas-Plädoyer für kritisierten Keeper Karius

Der fünfmalige Welttorhüter Iker Casillas hat sich mit einem flammenden Plädoyer für seinen in der Kritik stehenden deutschen Torwartkollegen Loris Karius eingesetzt. „Wann werden diese Angriffe auf Loris Karius endlich mal zu Ende gehen? Es gibt viele ernstere Probleme auf dieser Welt, verdammt nochmal!“ schrieb Casillas auf Twitter. „Lasst den Jungen endlich in Ruhe!“, schrieb Casillas weiter, „er ist auch ein Mensch. So wie wir alle!“

Der Ex-Mainzer Karius, der beim 1:3 der Reds im Champions-League-Finale gegen Real Madrid zweimal schwer patzte, fiel auch beim 1:3 des FC Liverpool im Testspiel am Sonntagabend in Charlotte/North Carolina gegen Borussia Dortmund durch eine unglückliche Aktion auf. In Zukunft ist er bei den Reds nur noch die Nummer zwei hinter Neuzugang Alisson.

Ribéry: „Kovac ist ein Gewinner-Typ“

Franck Ribéry setzt große Hoffnungen in den neuen Trainer Niko Kovac. „Er ist ein Gewinner-Typ, auch sein Bruder Robert tickt so. Beide haben eine starke Mentalität. Sie lieben die Arbeit, das Gewinnen, und sie haben wichtige Prinzipien und Werte, die sie leben. Sie sind geradeaus. Diese Art gefällt mir, das passt zu mir“, sagte der 35 Jahre alte Franzose dem „kicker“.

Mit einer möglichen Rolle als Ersatzspieler geht Ribery, der beim Rekordmeister noch bis 2019 unter Vertrag steht, gelassen um. „Ich unterstütze die Mannschaft, wo es geht. Und es ist ja so: Ich habe immer die jungen Spieler gemocht. Ich bin eine Art großer Bruder für sie. Ich bin da, um ihnen zu helfen“, sagte er.

Trotz seines Alters sieht sich Ribery immer noch auf Topniveau. „Ich höre seit Jahren, dass es bei mir weniger werden soll. Ich habe bis jetzt immer meine Antwort auf dem Platz gegeben. Solange ich gesund bin, mich gut fühle, glücklich bin, kann ich der Mannschaft immer noch was geben“, betonte der Mittelfeldspieler. Er wolle ein „großes Jahr“ mit den Bayern spielen.

Pulisic schießt BVB gegen Klopp zum Sieg

Ein Doppelpack von Christian Pulisic hat Borussia Dortmund im Duell gegen Ex-Trainer Jürgen Klopp und dem FC Liverpool den Sieg beschert. Das Team von Trainer Lucien Favre gewann das zweite Testspiel im Rahmen der USA-Reise in Charlotte/North Carolina gegen den Champions-League-Finalisten aus England mit 3:1 (0:1).

Virgil van Dijk, der teuerste Verteidiger der Welt, brachte die Reds nach 25 Minuten per Kopf in Führung. Dann glich US-Nationalspieler Pulisic in seiner Heimat per Elfmeter (66.) aus und brachte den BVB nach einem Konter kurz vor Schluss (89.) in Führung. Zum Endstand traf der ebenfalls 19-jährige Jacob Bruun Larsen (93.) aus Dänemark, der nach einem Pulisic-Schuss abstaubte.