Jekaterinburg

Coach Cissé trimmt den Senegal auf absolute Hingabe

Jekaterinburg.  Jeden Tag hält Aliou Cissé eine kleine Predigt. Er baut sich vor seinen Spielern auf, nur der Trainer redet – über seine Dreifaltigkeit des Fußballs: Disziplin, Demut, Leidenschaft. Es sei „ein Privileg“, für Senegal bei der WM zu spielen, impft Cissé seinen Stars um Sadio Mané vom FC Liverpool ein. „Alle müssen verstehen, dass jede Faser des Trikots einen Senegalesen in der Heimat repräsentiert, absolute Hingabe ist nationale Pflicht“, sagte er.

Für den Mann mit der Rastamähne war Senegals 2:1-Auftaktsieg gegen Polen deshalb auch keinesfalls eine Überraschung. „Wir haben dafür sehr hart gearbeitet“, sagte der 42-Jährige und kündigte an, gegen Japan am Sonntag (17 Uhr/ARD) in Jekaterinburg wieder mit diesem Fokus und dieser Intensität nachlegen zu wollen. Mit sechs Punkten auf dem Konto wären die „Löwen von Teranga“ im Achtelfinale.

Japan: 1 Kawashima – 19 Hiroki Sakai, 22 Yoshida, 3 Shoji, 5 Nagatomo – 17 Hasebe, 7 Shibasaki – 8 Haraguchi, 10 Kagawa, 14 Inui – 15 Osako.Senegal: 16 Khadim N’Diaye – 22 Wague, 6 Sané, 3 Koulibaly, 12 Sabaly – 5 Gueye, 13 Alfred N’Diaye – 18 Sarr, 19 Niang, 10 Mané – 9 Diouf.Schiedsrichter: Rocchi (Italien).