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Jatta anfangs wie Messi – Hunt wie schockgefroren

Mathenia: Hätte sich problemlos auch einen freien Nachmittag in Planten un Blomen auf der Eisbahn gönnen können. Wurde selten bis gar nicht geprüft.
Sakai: Grausam. Wenn man irgendwann die gesamte Saison analysieren wird, dann sollte irgendeiner auch mal erklären, warum der Japaner in der Rückrunde konsequent den Vortritt vor Dennis Diekmeier bekommen hat.
Papadopoulos: Schulte während des Spiels mehr und mehr vom Abwehrchef zum Spielgestalter um.
Van Drongelen: Solides und kompromissloses Handwerkszeug reichte, um hinten nichts anbrennen zu lassen.
Douglas Santos: „Bola bonita“ (schönes Spiel) war das nicht. Aber der Brasilianer nahm sein Herz in die Hand.
Jung (bis 74.): Hatte erneut wenige Höhen und einige Tiefen, die die desolaten Mainzer nicht ausnutzen konnten.
Arp (ab 74.): Weiter im Formtief.
Walace: Irgendwo zwischen solide und bieder. Nur die orangenen Schuhe strahlten.
Jatta (bis 59.): Dribbelte zu Beginn wie Messi auf, fiel aber mit zunehmender Spieldauer auf HSV-Niveau zurück. Trotzdem insgesamt ein überdurchschnittlicher Aufritt des Raketenmanns.
Hahn (ab 59.): So spielt ein Absteiger.
Hunt (bis 45.): Musste den sibirischen Temperaturen Tribut zollen, wirkte bisweilen wie schockgefroren.
Waldschmidt (ab 46.): Brachte den Druck, den man sich von einem waschechten „Retter“ erhoffen kann, und holte den Elfmeter heraus. Für die Rettung reichte es trotzdem nicht.
Kostic: Einmal an der Latte gescheitert, ein Abseitstor geschossen und einen Elfmeter verballert. Dreimal Pech ist mindestens einmal zu viel.
Schipplock: Ist und bleibt einer der besten und fleißigsten Anläufer der Liga. Und ist und bleibt einer der torungefährlichsten Stürmer dieses Planeten.