Hamburg

Taekwondo-Künstler kämpfen bei German Open in Neugraben

Hamburg. „Ich bin jünger als Yoda“, antwortet Taekwondo-Senior Joe Alexander auf die Frage nach seinem Alter. 1982 hat er seinen letzten Wettkampf absolviert, bei den German Open an diesem Wochenende (13 Uhr, CU-Arena in Neugraben) will der als Motivationscoach und Rekordbrecher arbeitende Entertainer noch einmal an seine Grenzen gehen. Bei der Disziplin Poomsae Freestyle geht es darum, in der Zeit von 60 bis 90 Sekunden eine möglichst perfekte Kür zu einem Musikstück auf die Matte zu bringen.

„Das ist ein bisschen wie Eiskunstlauf auf der Matte“, scherzt das deutsche Toptalent Steven Behn, der in derselben Altersklasse wie Alexander antritt. Der 22-Jährige, der in seiner Karriere schon zweimal Europameister wurde, gilt als Topfavorit für die German Open. Für ihn ist das Event der Startschuss in das WM-Jahr. „Jetzt geht es los, von Juli bis November wird sechs Tage die Woche durchgeknallt“, beschreibt der Norderstedter seine Vorbereitung auf die WM in Taipei.